Maidemo

Die kanarischen Arbeiter demonstrierten am heutigen 1. Mai unter dem Motto „Primero las personas“ (zuerst die Menschen) …

Hunderte von Menschen nahmen an den beiden Demonstrationen teil, die heute um 11.30 Uhr in Las Palmas de Gran Canaria im Parque de San Telmo und in Santa Cruz de Tenerife auf der Plaza Weyler begannen.

Nach Medienberichten hat der Generalsekretär der UGT, Gustavo Santana, in Las Palmas die neue Regierung aufgefordert, die Arbeits- und Rentenreformen von 2013 aufzuheben und den Sozialstaat zu stärken sowie auf eine gerechte und progressive Besteuerung hinzuarbeiten. Seiner Meinung nach gäbe es im Abgeordnetenhaus eine ausreichende Mehrheit, um Fragen voranzubringen, die in der vorangegangenen Legislaturperiode noch offengeblieben seien. Es sei notwendig, die Arbeitsreform zu ändern, da sie zu einer Zunahme von Unsicherheit und Zeitarbeit geführt habe. Er warnte auch davor, dass die Geister der Rechtsextremen nicht verschwunden seien und das in Europa rechtsextreme Parteien voranschreiten würden.

Der Generalsekretär des CCOO, Inocencio González, vertrat in Santa Cruz de Tenerife die Meinung, dass die Wahlergebnisse gefordert hätten, dass die aufzustellende Regierung einen progressiven Schnitt vornehme und die Dinge nicht so beibehalte, wie sie jetzt seien. Von der neuen spanische Regierung fordere man, dass sie den sozialen Zusammenhalt, die Gleichberechtigung und die Rechte weiter vorantreibe, wofür es notwendig sei, die Arbeitsreform zu ändern, die seiner Meinung nach die Unsicherheit der Arbeit institutionalisiert habe. Darüber hinaus hat der Generalsekretär von CCOO die neue Exekutive aufgefordert, sich mit dem öffentlichen Rentensystem zu befassen, dessen finanzielle Nachhaltigkeit nicht immer im Abseits stehen könne.

Auch der Verband zur Verteidigung der öffentlichen Renten auf den Kanarischen Inseln war in beiden kanarischen Hauptstädten vertreten. In Santa Cruz hat eines seiner Mitglieder, Jaime Afonso, die Tatsache angeprangert, dass die Renten nur um 0,25 Prozent gestiegen seien, während die Preise für Nahrungsmittel um drei bis vier Prozent steigen würden, was eine Täuschung sei.

Auch Vertreter anderer Organisationen haben an diesem Tag der Arbeit ihre Stimme erhoben.

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