Rettungshubschrauber

Innerhalb von 24 Stunden starben an den ersten Osterfeiertagen auf Teneriffa zwei Frauen, die zuvor mit Hubschraubereinsätzen aus dem Meer gerettet worden waren …

Nach einer Meldung des kanarischen Rettungsdienstes wurde am heutigen Karfreitag gegen 11 Uhr eine Frau an der Punta de Juan Fernández (Küste von Tacoronte) mit Ertrinkungssymptomen aus dem Wasser geholt.

Als die Rettungskräfte vor Ort eintrafen stellte sich heraus, dass das Gebiet für ihren Einsatz nicht zugänglich war. Daraufhin wurde ein Hubschrauber eingesetzt, der die Frau zum Flughafen Teneriffa-Nord evakuierte. Dort stand ein Rettungswagen bereit. Während des Fluges führte das medizinische Personal Herzmassagen durch, da die Frau inzwischen einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten hatte. Das Personal des Rettungswagens führte dann weitere fortschrittliche Reanimationsversuche bis zum Eintreffen im Krankenhaus durch. Im Hospital Universitario de Canarias musste dann aber ihr Tod bestätigt werden.

Bereits am gestrigen Gründonnerstag war gegen 13.15 Uhr an der Küste von Guímar eine 60-jährige Frau im Bereich der Kapelle von Santa Lucía von einem Felsen ins Meer gestürzt.

Nach Information des kanarischen Rettungsdienstes hatte ein sich in der Nähe befindlicher Taucher die Frau lokalisiert und versucht, sie ans Ufer zu bringen. Aufgrund der schweren Zugänglichkeit zum Gebiet wurde sie dann von einem Rettungshubschrauber aufgenommen und zum Flughafen Teneriffa-Nord evakuiert, wo ein Rettungswagen wartete. Da die Verunglückte bereits einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten hatte, wurden während der Fahrt zum Krankenhaus weitere fortgeschrittene Reanimationsversuche unternommen. Die Frau wurde in kritischem Zustand in das Hospital Universitario de Canarias eingeliefert, wo sie dann aber verstarb.

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