ITER

Gegen die Website des ITER (Institut für Technologie und erneuerbare Energien) erfolgt seit dem Wochenende eine Cyberattacke mit Geldforderung in Bitcoins …

Das im Industriegebiet von Granadilla de Abona gelegene Institut wurde nach Medienberichten Ziel einer Cyberattacke. Demnach wurden die von außen sichtbaren Bereiche der Website mit einer sogenannten Ransomware blockiert. Der Täter soll für die Freischaltung einen Betrag von etwa 4.050 Euro in Bitcoins, einer virtuellen Währung, verlangen.

Der Informationsdirektor Jesús Rodríguez Álamo soll die Lösegeldforderung bereits abgelehnt haben, da es keine Sicherheit dafür gäbe, dass der Angreifer die Blockierung des Systems nach der Zahlung auch wieder aufhebe.

Rodríguez soll auch erklärt haben, dass kein Zugriff auf sensible Daten erfolgt sei und dass der Computerdienst derzeit die Informationen der betroffenen Server durch ein Backup wiederherstelle. Allerdings würde dieser Prozess länger als erwartet dauern, weil vor der erneuten Veröffentlichung der Website überprüft werden müsse, ob auch die gesamte Software mit den neuesten Sicherheitspatches aktualisiert wurde. Dazu käme der ungünstige Zeitpunkt in der Karwoche.

Auf der ITER-Website werden auch verschiedene Dienste angeboten, wie beispielsweise die Vermietung von bioklimatischen Häusern. Man hofft, auch diese Daten mit dem Backup wieder herstellen zu können.

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