Neuer Windpark

Am Freitag wurde der Windpark Chimiche II im Süden Teneriffas eröffnet, der 34.453 Tonnen Schadstoffemissionen pro Jahr reduzieren soll. Der Präsident der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, hob während einer Zeremonie die Ergebnisse des gemeinsamen Projekts von Iberdrola und Investoren von den Kanarischen Inseln hervor, mit dem der Anteil der sauberen Energie erhöht werden soll …

Der Windpark Chimiche II liegt an der südlichen Autobahn Teneriffas in der Gemeinde Granadilla de Abona und besteht aus sieben 80 Meter hohen Windturbinen von Siemens Gamesa, die 18,4 Megawatt Strom produzieren können. Damit können 15.000 Haushalte versorgen werden. Das Unternehmen, das diesen Windpark Chimiche II mit einer Investition von fast 20 Millionen Euro gebaut hat, ist Energías Ecológicas de Tenerife SA, das zu je 50 Prozent Iberdrola Renovables Canarias SA und Inversiones Financieras Isla de Tenerife SL gehört, das aus mehr als 600 Unternehmen und Familien der Kanarischen Inseln besteht.

Die Geschichte des Windparks Chimiche II wurde 2002 bereits im kanarischen Verband der Wirtschaftsverbände geboren, wo sich viele seiner Mitglieder fest für die Diversifizierung der Geschäftstätigkeit um erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit einsetzten. Im Jahr 2007 schloss sich Iberdrola Renovables Canarias SA den kanarischen Unternehmen und Familien an und damit konnte das Projekt gestartet werden.

Seit 2015 ist die Durchdringungsrate der erneuerbaren Energien im Energiemix der Kanarischen Inseln von acht Prozent auf über 20 Prozent bis Ende 2018 gestiegen. In diesem Bereich liegt das Wachstum der Windenergie auf den Inseln in drei Jahren bei 154 Prozent und beträgt insgesamt 417,6 Megawatt. Dies soll den Jahresverbrauch von 368.470 Haushalten abdecken, das sind 46 Prozent der Haushalte des Archipels. Ziel der Regierung der Kanarischen Inseln für das Jahr 2025 ist es, dass erneuerbare Energien bis zu 45 Prozent des gesamten Energiebedarfs auf den Inseln decken, die CO2-Emissionen gegenüber dem Jahr 2014 um 21 Prozent senken und die Primärenergieintensität um 29 Prozent verbessern.