erneute Beben

Allerdings hatten diese eine geringere Stärke. Auf der Website des spanischen Instituto Geográfico Nacional (IGN) wird ein Beben der Stärke 2,8 auf der Richterskala angezeigt, das in unmittelbarer Nähe des starken Bebens registriert wurde. Es ereignete sich am gestrigen Samstag um 15.18 Uhr in einer Tiefe von acht Kilometern. Dem folgte am heutigen Sonntag um 8.53 Uhr ein Beben der Stärke 2, etwas näher an der Insel Teneriffa gelegen.

Beben finden in diesem Gebiet häufig statt. Trotzdem hat aufgrund der besonderen Stärke des Bebens vom Freitag die Regierung der Kanarischen Inseln laut Medienberichten in Anwendung des Sonderplans für den Katastrophenschutz und die Katastrophenvorsorge zu Vulkan-Risiken (Pevolca) den wissenschaftlichen Ausschuss für die Bewertung und Überwachung vulkanischer Phänomene einberufen. In der Sitzung, die unter dem Vorsitz der stellvertretenden Ministerin für Umwelt und Sicherheit, Blanca Perez, in Santa Cruz de Tenerife stattfinden wird, soll die seismische Bewegung analysiert werden, die am Freitag um 6.36 Uhr in einer Tiefe von fünf Kilometern aufgezeichnet wurde, was in zahlreichen Orten auf beiden Inseln zu spüren war. Das Komitee wird am Montag alle gesammelten Daten analysieren, obwohl die wahrscheinlichste Ursache für die seismische Bewegung, wie die Spezialisten betonen, die tektonische Aktivität im Zusammenhang mit der Erdspalte zwischen Gran Canaria und Teneriffa ist.

 

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