Kerosinfleck vor der Küste Granadillas ist verdunstet


Teneriffa • Der Kerosinfleck, der sich am gestrigen Donnerstag vor der Küste von Granadilla de Abona, im Süden Teneriffas, gebildet hatte, sei praktisch verdunstet, so das Umweltministerium.

Am heutigen Morgen waren nach Berichten des kanarischen Fernsehsenders RTVC nur noch wenige Überreste übrig. Ein Hubschrauber war am frühen Morgen über das Gebiet geflogen, um die Entwicklung der Ölverschmutzung zu überprüfen. Der Strand von La Tejita, der dem Auslauf am nächsten liegt, ist derzeit für Badegäste gesperrt. In der Zwischenzeit werden die Taucher den Bereich nochmals überprüfen, indem sich das Leck befand (siehe gestrige Meldung).
Mitarbeiter des regionalen Umweltministeriums wollen sich selbst vergewissern, dass keine Gefahr mehr besteht, zumal es sich beim Montaña Roja um ein Naturschutzgebiet handelt.
Das Unternehmen gibt an, dass ein schlecht abgedichteter Abschlussdeckel einer Leitung das Leck verursacht habe. Es könnten etwa tausend Liter Kerosin ausgetreten sein. Der Schaden sei nach Auskunft von Blanca Pérez, Vizerätin für Umweltschutz, nicht schwerwiegend. Allerdings werde der Strand erst wieder geöffnet, wenn der Nachweis erbracht sei, dass keine Schäden an der Meeresumwelt oder an der Küste aufgetreten sind.