Waldbrandschaden

Das Kollegium der Tierärzte von Las Palmas hat von der Regierung der Kanarischen Inseln einen Einsatzplan für die Hilfe und Evakuierung von Tieren während der Waldbrände gefordert …

Es habe bei dem Brand auf den Gipfeln Gran Canarias seit dem letzten Samstag keine organisatorische oder physische Struktur gegeben, um verlassene Tiere zu versorgen, beklagte nach Medienberichten der Präsident des Offiziellen Kollegs der Tierärzte von Las Palmas, Enrique Rodriguez Grau-Bassas.

Etwa 50 Tierärzte aus Gran Canaria hätten sich als Freiwillige gemeldet, um den betroffenen Tieren zu helfen. Innerhalb weniger Stunden seien die Notfallkoffer vorbereitet worden. Die Tierärzte seien bereit gewesen, so schnell wie möglich zu handeln, aber glücklicherweise sei es nicht notwendig gewesen.

Es gäbe jedoch keinen Einsatzplan, um sich im Brandfall um Tiere zu kümmern. Das sollte die Regierung der Kanarischen Inseln, nach Meinung des Präsident des Veterinärkollegs von Las Palmas, für alle Inseln vorbereiten.

Da je nach Größe des Brandes die Zuständigkeit bei der Inselregierung oder bei der Regierung der Kanarischen Inseln liege, müssten die beiden Verwaltungen die Einsatzpläne überprüfen, damit die Tierärzte in jedem Notfall von der ersten Minute an, und nicht fünfzehn Tage später, danach handeln könnten.

Ende 2017 soll ein Entwurf eines entsprechenden Einsatzplanes vorgelegt worden sein, der aber weder fertiggestellt noch aufgrund politischer Veränderungen umgesetzt worden sei. Es sei unumgänglich, verlassenen, verlorenen oder vom Feuer betroffenen Tieren Hilfe zu leisten.





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