Verkehrsdrohnen

Die Kanaren sind das erste Gebiet Spaniens, auf dem Drohnen zur Verkehrsüberwachung regelmäßig zum Einsatz kommen sollen …

Am heutigen Dienstag hat der Leiter für Verkehr der Dirección General de Tráfico (DGT) der Provinz Santa Cruz de Tenerife, Pablo Calvo, die beiden Drohnen präsentiert, die seit dem 1. August auf dem Archipel im Einsatz sind.

Obwohl seit einiger Zeit mit neun Drohnen auf der Halbinsel gearbeitet werde, um die Überwachung und Verkehrskontrolle durchzuführen, seien es bisher nur die beiden auf den Kanarischen Inseln, über die Autofahrern Strafen ausgesprochen werden können. Sie würden zuerst auf Teneriffa, dann auch auf Gran Canaria eingesetzt und hätten bei optimaler Sicht einen Kameraradius von zwei Kilometern.

Die in die Drohne integrierte Kamera, deren Gesamtpreis zwischen 5.000 und 8.000 Euro liege, könne auch erkennen, ob der Fahrer den Sicherheitsabstand, einen Halt oder eine Geschwindigkeitsverringerung einhalte. Bisher sei es zwar nicht möglich, mit der Kamera überhöhte Geschwindigkeiten zu sanktionieren, doch man ziehe in Betracht, in die Drohnen auch ein Lasersystem einzubauen.

Auf der Grundlage der auf den Kanarischen Inseln gesammelten Erfahrungen plane die DGT, die auf den Inseln gewonnenen bewährten Praktiken in das restliche Spanien zu bringen.

Wie der Provinzleiter der Provinz Santa Cruz de Tenerife erklärte, haben die Kanarischen Inseln keine feste Basis von DGT-Hubschraubern. Das sei ein Umstand, der – zusätzlich zu den orographischen Bedingungen – den Einsatz dieses Instruments optimal mache.

Während der sechs Tage, die sie hier operiert hätten, habe die Guardia Civil erkannt, dass die Fahrer, sobald sie die Anwesenheit der Drohne bemerkten, keine Verstöße begangen hätten.

Zu den Vergehen, die hauptsächlich aufgedeckt werden sollen, gehöre die Verwendung von Mobiltelefonen, die mit dem Verlust von drei Führerschein-Punkten und 200 Euro sanktioniert würden, sowie nicht angeschnalltes Fahren, was einen Verlust von vier Punkten und 200 Euro bedeute.

Ab September werde es auf den Kanarischen Inseln zwei Drohnen geben, eine für jede Provinz, und bis dahin würden sie die Hälfte der Zeit zwischen Teneriffa und Gran Canaria genutzt werden.





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