Sonnenwendfeiern auf Teneriffa – Noche de San Juan
Noche San Juan am Strand von El Médano im Jahr 2013, bei Vollmond.
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Teneriffa • Wie überall auf der nördlichen Halbkugel wird auch auf Teneriffa das heidnische Fest der Sonnenwende am Vorabend des Johannisfestes ausgiebig gefeiert.

Der Tradition folgend werden vor allem am Strand jeden 23. Juni Lagerfeuer entzündet, um die Sommersonnenwende zu begrüßen. Die Noche de San Juan gilt als die magischste Nacht des Jahres. Das Negative wird beseitigt, und die Arme werden für das Neue und Bessere geöffnet. Deshalb werden die Feuer nicht nur an den Stränden entzündet, sie hüllen mit dem Rauch des Vergangenen, der vom Winde verweht wird, auch die Berge ein.
Puerto de la Cruz, Las Teresitas, Punta del Hidalgo, Tabaiba, Radazul, El Médano und Guía de Isora sind die beliebtesten Orte auf der Insel, an denen die Feierlichkeiten stattfinden.
Lagerfeuer, Strände und Sehnsüchte vermischen sich mit dem intensiven Geruch von Holz und dem verbrannten Alten und Schlechten. Das sind die Zutaten der magischen Nacht vom 23. Juni, dem Vorabend von San Juan. Es ist die magische Nacht par excellence, der Wunder und Heilungen, die Nacht der Liebe, in der alle Riten und Verzauberungen gelten, um alles zu erreichen, was man sich wünscht. Als heidnisches Fest mit einer tief verwurzelten historischen Tradition verdankt es seinen Namen dem Christentum.
Die Lagerfeuer werden nachts, teilweise aber bereits am Nachmittag angezündet, um die Sommersonnenwende zu begrüßen. Obwohl die kürzeste Nacht des Jahres am 21. Juni ist, brennen die Lagerfeuer von San Juan auf Teneriffa in der Nacht vom 23. auf den 24. Juni.



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