Kampagne zur Bekämpfung der guatemaltekischen Kartoffelmotte
Bild-Quelle: Cabildo de Tenerife


Teneriffa • Am morgigen Freitag wird die Inselregierung eine neue Kampagne starten, um Kartoffeln zu vernichten, die von der guatemaltekischen Motte befallen sind.

Dieser Schädling, der Verluste auf dem Feld von mehr als 50 Prozent der Ernte verursachen kann, ist besonders im nördlichen Teil Teneriffas anzutreffen (siehe auch diese Meldung).
Der Inselrat für Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei, Jesús Morales, erklärte dazu, dass das Ziel dieser Initiative darin bestehe, es den Landwirten zu erleichtern, infizierte Knollen zu vernichten, indem ihnen die Möglichkeit geboten wird, sie kostenlos in Transferanlagen im Teneriffa-Umweltkomplex abzugeben oder sie in dafür eingerichteten Containern in Produktionsgebieten im Norden der Insel zu deponieren.
Die Regierung der Kanarischen Inseln verpflichtet die Landwirte dazu, alle betroffenen Knollen vom Feld zu sammeln und zu den Entsorgungsstellen zu bringen. Die Nichtbearbeitung der betroffenen Kulturen oder deren unsachgemäße Bewirtschaftung fördert die Ausbreitung des Schädlings und erhöht seine Häufigkeit.
Die Container werden ab dem morgigen Freitag in der Genossenschaft Las Medianías von San Juan de la Rambla und neben der Käserei Benijos in der Gemeinde La Orotava aufgestellt.
Die guatemaltekische Kartoffelmotte (Tecia solanivora) ist der bedeutendste Schädling auf den Kanarischen Inseln. Seit 2001 unterhält die Inselregierung Teneriffas ein Netz von Fallen für die Probenahme dieser Motte, mit dem Ziel, ihre Entwicklung kennenzulernen und ihr Eindringen in bisher nicht betroffene Gebiete zu verhindern.