Bekämpfung der guatemaltekischen Kartoffelmotte auf Teneriffa
Bild-Quelle: Cabildo de Tenerife


Teneriffa • Heute Morgen wurden die Tests in der Kammer zur Bekämpfung der guatemaltekischen Kartoffelmotte abgeschlossen, einem Schädling, der die Kanarischen Inseln daran hindert, diese Knolle außerhalb der Inseln zu vermarkten.

In etwa sieben Wochen werden die endgültigen Ergebnisse des Verfahrens zur Bekämpfung dieses Schädlings bekannt sein. Bei positivem Ergebnis wird das Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei, Ernährung und Umwelt (MAPAMA) dazu aufgefordert, dieses Produkt erneut außerhalb des Archipels zu exportieren.
Dies wurde heute Morgen vom Minister für Landwirtschaft, Viehzucht, Fischerei und Wasser der kanarischen Regierung, Narvay Quintero, angekündigt, der zusammen mit dem Inselpräsidenten Teneriffas, Carlos Alonso, der Wissenschaftlerin, die dieses Projekt geleitet hat, Gloria Lobo, und dem Landwirtschaftsrat der Inselregierung, Jesús Morales, die Entwicklung dieses Verfahrens erläuterte.
Die guatemaltekische Motte wurde 2002 festgestellt, was zu einem Vermarktungsverbot für die Kartoffel außerhalb der Inseln führte. Seitdem wurde an verschiedenen Formeln gearbeitet, um ihre Kontrolle und Ausrottung zu erreichen. Das Verfahren wurde vom Kanarischen Institut für Agrarforschung (ICIA), der Inselregierung Teneriffas und der Universität La Laguna in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Gesellschaft Gestión del Medio Rural (GMR) der Kanarischen Inseln entwickelt.
Unter dem Namen „Kartoffeldesinfektion mit Kohlendioxid: Optimierung als Quarantänebehandlung für die guatemaltekische Motte“ wurde diese technologische Innovation entwickelt und besteht in der Konstruktion einer Kammer, in der eine „Nachernte“-Quarantänebehandlung zur Beseitigung dieses Insekts eingesetzt werden kann. Zehn Tage lang wird diese Behandlung, bestehend aus 50 Prozent Stickstoff, 30 Prozent CO2 und 20 Prozent Sauerstoff, angewendet, die den Tod aller Insekten, Larven und Zellstoffe dieser Motte gewährleistet.
Seit der Planung dieses Verfahrens sind mehrere Autonome Gemeinschaften daran interessiert, seine Entwicklung zu kennen, um es in Zukunft in ihre Kontrollprozesse zu integrieren. Zu den betroffenen Regionen gehören die Regionen Galicien und Asturien, zwei der von diesem Schädling ebenfalls betroffenen Regionen.