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Lenkungsausschuss 09.12.2021

Die Bewohner des Gebiets zwischen der Calle Nicolás Brito País und dem Gebiet Las Martelas de Abajo in der Gemeinde Los Lanos de Aridane konnten heute Morgen in ihre Häuser zurückkehren … ►►►



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Zuvor hatte die Direktion PEVOLCA die Evakuierungsanordnung für die Bevölkerung dieses Gebiets aufgehoben, da der Lavastrom im Nordwesten zum Stillstand gekommen war und keine Gase mehr austraten. Diese Bewohner müssen jederzeit die Empfehlungen der Leitung des Plans bezüglich der Belüftung ihrer Wohnungen und der Schutzmaßnahmen für die Entfernung und Reinigung der Asche befolgen.

Die übrigen evakuierten Gebiete werden weiterhin ständig überwacht, in der Hoffnung, dass sich die Luftqualität verbessert und auch diese Bewohner zurückkehren können.

Auf der Grundlage des Berichts des wissenschaftlichen Ausschusses raten die gestern Abend und heute Morgen gemessenen Werte vom Betreten der Sperrgebiete ab.

Was die Entwicklung der Lavaströme betrifft, so berichtete der technische Direktor des PEVOLCA-Plans, Miguel Ángel Morcuende, dass es weiterhin eine zentrale Versorgung bis praktisch in die Nähe des Lavastroms 9 gibt, und von dort aus gelangt sie in Richtung Südwesten. Der größte Teil der Energie bewegt sich in Richtung Meer, hauptsächlich unterstützt durch Lavaröhren, und durch den vorderen Bereich des Lavastroms 9, wo es eine kleine Aufweitung gegeben hat.

Der Verlauf des Lavastroms in den letzten Stunden hat dazu geführt, dass die betroffene Fläche bei der gestrigen Größe von 1.184 Hektar geblieben ist.

Die Sprecherin des wissenschaftlichen Ausschusses, María José Blanco, erklärte, dass mehrere Emissionszentren im zentralen und südöstlichen Teil des Hauptkegels aktiv sind, mit sporadischen Impulsen und Ascheemission. Risse und Brüche im oberen Teil des Sekundärkegels haben die Morphologie des Sekundärkegels verändert und kleine Erdrutsche im Inneren und in den angrenzenden Kratern verursacht.

Die Bebentätigkeit in mittleren Tiefen ist nach wie vor gering und wird weiterhin in denselben Gebieten registriert.

Die Schwefeldioxid (SO2)-Emissionen im Zusammenhang mit der Vulkanfahne des aktuellen Eruptionsprozesses waren gestern hoch. Die diffuse Emission von Kohlendioxid (CO2) liegt weiterhin über dem Durchschnittswert der Hintergrundwerte (B), und gestern betrug diese diffuse Emission das 5,6fache des Durchschnitts der Hintergrundwerte (5,6xB). Diese diffusen Emissionen stellen aber keine Gefahr für den Menschen dar.

Seit gestern Abend und im Laufe des Vormittags wurde an den Stationen in Puntagorda, Los Llanos de Aridane und Tazacorte wieder ein Anstieg der Konzentrationen beobachtet, so dass die „reguläre“ Luftqualität erreicht wurde. In den übrigen Stationen sind die Werte weiterhin gut.

Bei den Partikeln mit einer Größe von weniger als 10 Mikrometern (PM10) gingen die Konzentrationen gestern an allen Stationen weiter zurück, mit Ausnahme von Los Llanos de Aridane, wo die Werte nach der gleichen Dynamik wie an den vorangegangenen Tagen während der Mittagszeit anstiegen, allerdings mit geringer Intensität, so dass die Werte in Los Llanos de Aridane einigermaßen gut und an den übrigen Stationen gut blieben. Diese Werte sind bis heute unverändert geblieben.

In diesem Zusammenhang und als Vorsichtsmaßnahme empfiehlt die Direktion PEVOLCA, dass Risikogruppen und empfindliche Bevölkerungsgruppen in der Gegend von Los Llanos de Aridane, Tazacorte, El Paso, Tijarafe, Puntagorda anstrengende und/oder längere Aktivitäten im Freien reduzieren. Die Allgemeinbevölkerung kann ihren Aktivitäten im Freien wie gewohnt nachgehen, sollte jedoch auf Symptome wie Husten, Halsreizungen, Kurzatmigkeit, übermäßige Müdigkeit oder Herzklopfen achten.

Darüber hinaus wurde auf der Sitzung des Lenkungsausschusses auch über den Stand der Verfahren für den Bau einer Anlegestelle, die eine Seeverbindung zwischen Puerto Naos und Tazacorte ermöglichen soll, sowie über die Durchführung der für den Wiederaufbau mehrerer betroffener Straßenabschnitte erforderlichen Notstandsarbeiten und -maßnahmen berichtet.



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