Diese Website ist Teil des News-Portals Teneriffa-heute. Die Domaine Teneriffa-heute.net enthält die Informationen von September 2017 bis Januar 2022. Aufgrund eines technischen und zum Teil inhaltlichen Relaunchs wird das News-Portal jetzt unter der Domain Teneriffa-heute.info weitergeführt. Beide Teile gehören aber weiter zusammen und ergänzen sich. Nutzen Sie für News ab Februar 2022 bitte die Domain
https://Teneriffa-heute.info

Lenkungsausschuss 08.11.2021

Die Luftqualität in Los Llanos de Aridane, El Paso, Tazacorte, Tijarafe und Puntagorda war am heutigen Montag äußerst ungünstig, da die Werte für PM10-Partikel überschritten wurden und darüber hinaus der Schwefeldioxid-Grenzwert in Puntagorda überschritten und zwischen 9.00 und 15.00 Uhr sogar als „sehr ungünstig“ definiert wurde …

Aus diesem Grund und um die Risiken zu minimieren, wird der Bevölkerung empfohlen, Aktivitäten im Freien zu reduzieren und FFP2-Masken zu tragen. Risikogruppen wird empfohlen, ihre medizinische Behandlung zu befolgen und in geschlossenen Räumen zu bleiben, um einen Aufenthalt im Freien zu vermeiden.

Die Lavaströme bleiben stabil, fließen weiter durch den zentralen Sektor und bewegen sich über die früheren Lavaströme nach Westen, ohne neue Flächen zu bedecken. In diesem Sinne ist der Lavastrom 1, der in der Fajana endet, derjenige, der die größte Menge an Lava aufnimmt, und in geringerem Maße der Lavastrom 5. Am besorgniserregendsten sind der Lavastrom 8, der seine Front in La Laguna hat, und der Lavastrom 11, der sich in der Nähe der Straße nach Puerto Naos befindet. Aber beide sind zum Stillstand gekommen und bewegen sich nicht.

Dem heutigen Bericht des wissenschaftlichen Ausschusses zufolge ist bei bestimmten Parametern, die mit der Seismizität, dem Tremor oder der Gasemission aus der Wolke in Zusammenhang stehen, ein Abwärtstrend zu beobachten, der sich jedoch nach Ansicht der Fachleute im Laufe der Zeit konsolidieren muss, um dauerhaft zu sein.

In diesem Zusammenhang erklärte die Sprecherin des wissenschaftlichen Ausschusses und nationale Direktorin der Vulkanüberwachung des Nationalen Geografischen Instituts (IGN), Carmen López, dass die Seismizität im Vergleich zu den vergangenen Wochen gering bleibt und weiterhin in denselben Gebieten in beiden Tiefen zu finden ist. Die maximale Magnitude betrug 4,6 mbLg und wurde gestern um 17:07 Uhr in einer Tiefe von 37 Kilometern gemessen, gefühlt mit maximaler Intensität IV (EMS). Das Beben der letzten 24 Stunden bleibt auf niedrigem Niveau.

Die mit der Vulkanfahne verbundenen Schwefeldioxidemissionen (SO2) sind nach wie vor hoch, wenngleich ihre zeitliche Entwicklung seit dem 23. September einen rückläufigen Trend aufweist. Die zeitliche Entwicklung der chemischen Zusammensetzung der Vulkanfahne zeigt ebenfalls eine abnehmende Tendenz, was darauf hindeutet, dass der magmatische Input einen flacheren Ursprung hat.

Es wird erwartet, dass sich die Wetterbedingungen nicht wesentlich ändern und für den Flugbetrieb günstig sein werden.

An der Sitzung des PEVOLCA-Lenkungsausschusses am heutigen Montag nahm auch die spanische Ministerin für Verkehr, Mobilität und urbane Agenda, Raquel Sánchez Jiménez, teil. Sie erklärte unter anderem, dass die Einrichtungen und Organe ihres Ministeriums von Anfang an in diesen Notfall involviert gewesen seien und versicherte, dass sie die gleiche Zusammenarbeit beim Wiederaufbau beibehalten und alles Notwendige tun werden, um die Anbindung der Insel zu gewährleisten.


Die aktuellsten News: