2017 12 18 Inspecciones
Foto-Quelle: Twitter @SocialGobCan


Eine Sonderinspektion, die im Oktober und November auf den Kanarischen Inseln durchgeführt wurde, deckte 2.509 regelwidrige Arbeitsverträge und 210 Tätigkeiten ohne Vertrag auf.

Die Ministerin für Beschäftigung, Sozialpolitik und Wohnungswesen der Regierung der Kanarischen Inseln, Cristina Valido, hat zusammen mit dem territorialen Direktor für Inspektionen, Francisco Guindín, den auf den Kanarischen Inseln entwickelten Sonderplan für Inspektionsmaßnahmen vorgestellt, der es ermöglicht hat, die Arbeitsbedingungen von 2.719 Personen zu verbessern, die irreguläre Verträge hatten oder nicht bei der Sozialversicherung registriert waren. Mit einer Verstärkung durch 30 Inspektoren aus anderen Teilen Spaniens wurden 1.284 Besuche an Arbeitsplätzen durchgeführt und 5.285 Verträgen geprüft.
Die Ministerin begrüßte dieses Ergebnis, dass für fast 3.000 Beschäftigte Verbesserungen gebracht habe. Sie wies aber auch darauf hin, dass diese hohe Rate von rechtswidrigen Verträgen nicht verallgemeinert werden dürfe, weil die Überprüfungen gezielt bei Unternehmen durchgeführt worden seien, zu denen es Hinweise auf Unregelmäßigkeiten gegeben habe und bei denen ein hohes Maß an Teilzeitbeschäftigungen aufgefallen sei.
Die von der Aufsichtsbehörde in diesem Sonderplan durchgeführten Maßnahmen haben 1.978 befristete Arbeitsverträge in unbefristete Verträge umgewandelt, für 531 Personen in Teilzeitverträgen hat die berechnete Arbeitszeit zugenommen, 210 Beschäftigte erhielten einen Vertrag.
Fast 30.000 Überprüfungen sind für 2018 geplant. Die Prognose des Inspektionsbüros für das kommende Jahr sieht 28.774 Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen der kanarischen Arbeiter vor. Dabei sollen 6.339 Maßnahmen im Bereich der Verhütung berufsbedingter Risiken, 6.356 Maßnahmen im Bereich Beschäftigung und Arbeitsbeziehungen, 6.360 Maßnahmen im Bereich der sozialen Sicherheit und 8.596 Maßnahmen im Bereich der regelwidrigen Wirtschaft durchgeführt werden.