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Tages-Ticker am 16.01.2022

Kanarische Inseln | Calima beeinträchtigt Flugverkehr

Nach Medienberichten mussten am Samstagnachmittag ein Flugzeug aus Teneriffa Nord und mehrere Flugzeuge aus Gran Canaria, die nach La Palma unterwegs waren, zu ihren Ausgangsflughäfen zurückkehren, weil die Sicht auf dem Flughafen La Palma bei nur 2.200 Metern lag. Dies bestätigen Bilder von flightradar24, die auf den Twitteraccount @controladores veröffentlicht wurden. Dort wird auch auf einen weiteren Flug verwiesen, der aus London kam und nach Teneriffa Süd führte. Hier soll ein älterer Mann schwere gesundheitliche Probleme gehabt haben, sodass während des Fluges die medizinische Versorgung nach der Landung organisiert wurde.


Lanzarote | 51 Migranten an der Playa del Reducto

Ein Gesundheits- und Sicherheitskräfte kümmerte sich um 51 Migranten, die in den frühen Morgenstunden an Bord eines Schlauchbootes am Strand El Reducto in der Gemeinde Arrecife ankamen.

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Kanarische Inseln | Starker Wind in der Nacht zum Sonntag

Der kanarische Rettungsdienst hat einige Vorfälle im Zusammenhang mit dem Wind registriert, vor allem auf Teneriffa, wie zum Beispiel das Umstürzen mehrerer Bäume und das Verschieben von Müllcontainern. In allen Fällen gab es keine Verletzten.


Teneriffa | Teils gefährliche Feinstaubbelastung am Samstagabend

Die SIMAC-Messstellen für Luftqualität geben auch Auskunft über Feinstaubbelastungen mit stündlichen Durchschnittswerten. Eine davon befindet sich in El Médano, im Süden Teneriffas. Diese zeigte beispielsweise am gestrigen Samstag um 21.00 Uhr einen Höchstwert von 355 µg/m3 für PM 2.5 (lungengängiger Feinstaub) und um 22.00 Uhr einen Höchstwert von 679 µg/m3 für PM 10 (inhalierbarer Feinstaub) an. Werte von mehr als 300 werden von SIMAC als gefährlich eingestuft, da sie ernsthafte Auswirkungen auf die Gesundheit für jeden Menschen haben können. Allerdings kommen sie häufig bei Phasen starken Calima-Staubs vor.

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Fuerteventura | Leiche eines Mannes in einem Felsengebiet gefunden

Am heutigen Sonntag wurde gegen 10.00 Uhr der Fund einer Leiche an der Steilküste in der Schlucht Valle de la Cueva in der Gemeinde Antigua gemeldet. Feuerwehrleute bestätigten, dass es sich bei der Leiche um einen verstorbenen Mann handelt. Die Guardia Civil vor Ort forderte einen Rettungshubschrauber an, mit dessen Hilfe der Tote geborgen und in ein Krankenhauses überführt wurde.


La Palma | Wiederaufbau des Stromnetzes beginnt

Das Stromnetz auf La Palma wurde durch die Lavaströme, die drei Monate lang zahlreiche Infrastrukturen der Insel verwüstet haben, schwer beschädigt. Sie rissen 130 Kilometer Stromleitungen, 85 Mittelspannungsmasten, 1.500 Niederspannungsmasten aus Holz und 19 Verteilerzentren mit sich. Nach einem Bericht des kanarischen Fernsehsenders RTVC konzentriert das Energieunternehmen Endesa seine Bemühungen auf die Errichtung eines mobiles Wärmekraftwerks im Gebiet Hermosillas in Los Llanos de Aridane. Ein weiteres soll in Las Manchas errichtet werden, einem der am stärksten von der vulkanischen Aktivität betroffenen Gebiete.

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Kanarische Inseln | Küstenwarnung für die westlichen Inseln

Der spanische Wetterdienst AEMET hat für die Inseln La Palma und La Gomera sowie den Westen La Palmas und den Osten, Süden und Westen Teneriffas ab Sonntag 10.00 Uhr Küstenwarnung der Stufe Gelb erklärt. Es wird Wind der Stärke 7 bis 8 aus südöstlicher Richtung mit sehr starken Böen erwartet.


Kanarische Inseln | Vorfälle am Sonntag durch starken Wind

Auf den östlichen Inseln meldete der kanarische Rettungsdienst im Laufe des Tages etwa 30 windbedingte Zwischenfälle, die meisten davon in Las Palmas de Gran Canaria. Rund zwanzig Vorfälle im Zusammenhang mit starkem Wind wurden am heutigen Nachmittag auf Teneriffa und El Hierro registriert, die meisten im Zusammenhang mit dem Herabfallen oder der Gefahr des Herabfallens von Gegenständen wie Bäumen oder Masten, Zwischenfälle mit elektrischen Leitungen und Verschiebung von Containern.

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La Palma | Warnung vor Gefahren durch Vulkanasche bei Regen

Die DGSE weist darauf hin, dass auf La Palma die Vulkanasche, die sich in den von der Eruption betroffenen Gebieten angesammelt hat, durch Regenfälle bewegt werden und Schlammlawinen durch das natürliche Gefälle des Geländes verursachen könnte. Für den Montag sind starke Regenfälle angekündigt.
Aus diesem Grund wird es der Bevölkerung empfohlen:

  • Vermeiden Sie es, entlang von Schluchten, Wasserläufen oder natürlichen oder künstlichen Wasserläufen zu gehen.
  • Wenn Sie von einem Wasserfall oder einer Schlammlawine überrascht werden, suchen Sie Schutz an einem hoch gelegenen Ort.
  • Fahren Sie nicht und vermeiden Sie es, in der Nähe des Vulkans zu fahren, wo sich Material (Asche und pyroklastische Ablagerungen) angesammelt hat.
  • Benutzen Sie nur die von den Behörden festgelegten Kommunikationswege.
  • Bei Notfällen rufen Sie 1-1-2.

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