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Tages-Ticker am 15.10.2021

 09:00 +++ Kanarische Inseln +++

Am Donnerstagabend kam ein Boot in Lanzarote im Gebiet zwischen Caletón Blanco und dem Hafen von Órzola mit 40 Personen maghrebinischer Herkunft in gutem Allgemeinzustand an. Zu der Gruppe gehörten zwei Minderjährige und eine Frau. Zugleich brachte die Seenotrettung 200 Migranten in den Hafen von Arguineguín (Gran Canaria), nachdem sie 14 Meilen von Mogán entfernt aufgenommen wurden. Auch sie erhielten medizinische Unterstützung.
Seit gestern Abend hat die Seenotrettung rund 320 Migranten von sieben Booten nach Arguineguín (Gran Canaria) und Puerto del Rosario (Fuerteventura) gebracht.
In den frühen Morgenstunden des heutigen Freitags kamen weitere 49 Menschen in einem Boot an der Küste von Teguise (Lanzarote) an.

 11:00 +++ La Palma +++

Die Rettungsdienste überwachen weiterhin die jüngsten Lava-Austritte am Cumbre Vieja auf der Insel La Palma. Diese setzen sich fort und erreichen hohe Geschwindigkeitswerte. Der jüngste Lagebericht des Departamento de Seguridad Nacional (DSN) von 6.00 Uhr GMT stellt fest, dass sich die Eruption weiterhin wie ein strombolianischer Mechanismus verhält: mit explosiven und effusiven Phasen. Die Entwicklung des Vulkans zwang in den letzten Stunden die Evakuierung weiterer 300 Personen, womit sich die Gesamtzahl der seit Beginn des Ausbruchs evakuierten Personen auf 6.800 erhöht.

 21:00 +++ La Palma +++

Die Inselregierung La Palmas hat das Centro Empresarial e Industrial in ein Logistikzentrum für die Verwaltung und Verteilung von Großspenden umgewandelt, das auch als Lager für den Hausrat der Betroffenen dient und in dem 400 Freiwillige arbeiten. Dieser Raum befindet sich in der ehemaligen JTI-Fabrik befindet und wurde am 24. September eingerichtet, um den vom Vulkanausbruch betroffenen Menschen zu helfen und die Habseligkeiten derer unterzubringen, die ihre Häuser verlassen mussten.
Das Geschäfts- und Industriezentrum verfügt über mehr als 5.000 Quadratmeter Fläche für das Notfallmanagement. Dieser Raum ist wiederum in zwei große Bereiche unterteilt: einen, in dem die Großhandelsspenden (Lebensmittel, Kleidung, Matratzen, Spielzeug, Grundbedarf usw.) gelagert werden, und einen anderen, in dem der Hausrat der evakuierten Familien gelagert wird und der 160 Einheiten umfasst. Es gibt einen dritten Bereich, in dem das Futter für die Tiere gelagert wird. Bislang wurden 60.000 Kilo Futtermittel bewirtschaftet.

 

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