Erdbeben auf La Palma

Der Wissenschaftliche Ausschuss hat bei seiner heutigen Tagung der Leitung des Sonderplans für Katastrophenschutz und Notfallversorgung aufgrund vulkanischer Risiken (PEVOLCA) empfohlen, die gelbe Ampel und den Alarmzustand für die Gemeinden der Cumbre Vieja, insbesondere Fuencaliente, Los Llanos de Aridane, El Paso und Mazo, beizubehalten …

Die Experten stellen fest, dass sich der Prozess intensiviert hat und sich kurzfristig rasch weiterentwickeln könnte, fügen aber hinzu, dass es noch keine eindeutigen Hinweise auf einen bevorstehenden Ausbruch gibt.

Der Ausschuss berichtete, dass in dieser Situation gefühlte Erdbeben von höherer Intensität zu erwarten sind. Die Indikatoren zeigen eine intensive seismische Aufzeichnung, mit einer leichten Verschiebung nach Nordwesten, mit geringeren Tiefen als in den vergangenen Tagen, zwischen 6 und 8 Kilometer.

Darüber hinaus werden heute auch einige flache Erdbeben (1 bis 3 Kilometer) von geringer Stärke aufgezeichnet, und die Daten zur Oberflächendeformation haben ein kumulatives Maximum von 6 Zentimeter erreicht, überwiegend vertikal, in demselben Gebiet, in dem sich die Seismizität befindet.

Deshalb wird die Überwachung der Tätigkeit weiter verstärkt, um alle festgestellten signifikanten Veränderungen zu melden. Die Bevölkerung sollte die Mitteilungen der zuständigen Katastrophenschutzbehörden über offizielle Kanäle und die Medien aufmerksam verfolgen.

Vor einem Vulkanausbruch kommt es zu einer allmählichen Zunahme der seismischen Aktivität, die lange andauern kann und von der Bevölkerung wahrgenommen werden kann.

Bei gelber Ampel empfiehlt es sich, das Kommunikationsnetz der Umgebung, in der man lebt, für eine eventuelle Evakuierung zu kennen und sich um eine Aufenthaltsmöglichkeit außerhalb der Risikogebiete zu bemühen.

Es sollte ein kleiner Rucksack oder eine Reisetasche für den Fall bereitgestellt werden, dass eine Evakuierung beschlossen wird, mit einem Mobiltelefon mit Ladegerät, persönlichen Medikamenten und wichtigen Unterlagen.

Wenn signifikante Veränderungen feststellen werden (Geräusche, Gase, Asche, Veränderung des Wasserstands in den Brunnen, kleine Bodenerschütterungen usw.), sollten die 1-1-2 angerufen werden. Es sollte aber bedacht werden, dass dies eine Notrufnummer ist.

Wer mit Personen mit eingeschränkter Mobilität zusammenlebt, die einen speziellen Transport (Krankenwagen) benötigen, sollte die Abteilung für soziale Angelegenheiten der Gemeindeverwaltung benachrichtigt werden.

Im Falle einer Evakuierung wird die zuständige Gemeindeverwaltung über die Routen und den festgelegten Treffpunkt informieren. Die Evakuierung findet nur statt, wenn dazu aufgefordert wird.


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