Tages-Ticker am 12.09.2021

 +++ Teneriffa +++

Die Küste von Candelaria blieb den vierten Tag in Folge wegen des Vorhandenseins von Kohlenwasserstoffen in ihren Gewässern gesperrt. Nach einem Bericht des kanarischen Fernsehsenders RTVC von Samstagnachmittag wurde von der Gemeindeverwaltung der Zugang zu den Gewässern gesperrt und die rote Flagge gehisst, um die Gesundheit der Anwohner zu schützen. Darüber hinaus werden die Reinigungsarbeiten bis zu zweimal täglich intensiviert, um zu versuchen, sie so schnell wie möglich wieder zu öffnen, damit die Gemeinde auch hier ihre Wirtschaftstätigkeit wieder aufnehmen kann.

 +++ Teneriffa +++

Für die Löscharbeiten in Pinolere in der Gemeinde La Orotava waren am gestrigen Samstag aufgrund der Brisanz auch Mittel von anderen Inseln angefordert worden. Um 23.40 Uhr wurde der Brand aber als stabilisiert eingestuft. Betroffen waren etwa 7,2 Hektar in der Nähe eines besiedelten Gebietes.

 +++ Lanzarote +++

Ein Boot mit 35 Migranten maghrebinischer Herkunft wurde am Sonntagmorgen von der Seenotrettung etwa acht Seemeilen vor der Küste Lanzarotes geortet. Zuvor hatte ein Fischer die Rettungsleitstelle von Las Palmas informiert. Die Insassen des Bootes, die sich alle in offensichtlich gutem Zustand befanden, sollen zum Hafen von Arrecife gebracht werden.

 +++ Kanarische Inseln +++

Die Regierung der Kanarischen Inseln beendet den Waldbrandalarm auf den Inseln Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera und El Hierro am morgigen Montag, den 13. September, um 7.00 Uhr. Es wird jedoch daran erinnert, dass der Voralarm für die westlichen Inseln und Gran Canaria aufgrund der hohen Waldbrandgefahr sowie der Notfall der Stufe 0 wegen des Brandes in Arico auf Teneriffa weiterhin in Kraft sind.

 +++ La Palma +++

2021 09 12 Erdbeben La Palma

Das Instituto Geográfico Nacional (IGN) verzeichnet auf seiner Website für den heutigen Sonntag bis 16.00 Uhr 40 Erdbeben im Süden der Insel La Palma bis zur Stärke 2,6 mbLg. Diese wurden in einer Tiefe zwischen sechs und zehn Kilometern registriert. | Bild-Quelle: IGN

 +++ Lanzarote +++

Eine Frau ist gestorben, nachdem sie mit ihrem Auto vom Risco de Famara in der Gemeinde Teguise abgestürzt war. Nach einem Bericht des kanarischen Fernsehsenders RTVC wurde der Rettungsdienst gegen 8.00 Uhr alarmiert. Als die Rettungskräfte am Unfallort eintrafen, fanden sie das Fahrzeug 150 Meter von der Spitze der Klippe entfernt in einer seitlich umgestürzten Position vor. Die Fahrerin war eingeklemmt und musste aus dem Auto befreit werden. Anschließend begannen die Rettungskräfte mit Wiederbelebungsmaßnahmen, die jedoch erfolglos blieben.

 



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