Insgesamt 74 Menschen haben in den ersten zehn Monaten des Jahres 2017 auf den Kanarischen Inseln durch Wasserunfälle ihr Leben verloren. Damit wird bereits die Zahl für das gesamte Jahr 2016 überschritten, die bei 72 lag. Das berichtet die Plattform „Canarias, 1.500 Km de Costa“, die sich um die Verhütung von Unfällen im Wasser bemüht. Von zehn Badenden, die auf dem Wasser ihr Leben verloren, wären mehr als sechs Ausländer aus bis zu elf verschiedenen Nationalitäten, wobei die Deutschen vor den Briten und Franzosen lägen. Das Profil der ertrunkenen Personen entspräche dem eines Ausländers zwischen 50 und 80 Jahren, der einen Unfall am Strand zwischen 11 und 17 Uhr erleide. Auf den Inseln nehme Gran Canaria mit 27 Todesopfern den ersten Platz ein, während Teneriffa mit 20 Todesopfern auf Platz zwei liege. Dem folgten Fuerteventura (13), Lanzarote (9), La Palma (3), La Gomera und El Hierro je einer.