Tages-Ticker am 21.07.2021

 +++ Gran Canaria +++

An der Playa del Puertillo in der Gemeinde Arucas ertrank am Dienstagnachmittag gegen 14.45 Uhr ein etwa 6-jähriges Kind. Nach Meldung des kanarischen Rettungsdienstes hatte es bereits einen Herz-Atem-Stillstand, als es vom Rettungsschwimmer des Roten Kreuzes aus dem Wasser geholt wurde. Alle Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos, sodass vom medizinischen Rettungsdienst nur der Tod des Kindes bestätigt werden konnte.

 +++ Spanien +++

Die spanische Gesundheitsministerin Carolina Darias erklärte am Montag, dass die Selbstdiagnosetests für Coronaviren, die ab sofort in Apotheken verkauft werden, einen erschwinglichen Preis zwischen 6 und 10 Euro haben werden. Auf der Pressekonferenz im Anschluss an die Sitzung des Interterritorialen Rates wollte die Ministerin aber klarstellen, dass diese Antigentests zur Bestätigung von Verdachtsfällen eingesetzt werden sollen, aber unter keinen Umständen in das nationale Gesundheitssystem aufgenommen würden. Das bedeute, dass diejenigen, die positiv sind, sich zur Bestätigung an die zuständige Gesundheitsbehörde wenden müssten. Insgesamt 22.137 Apotheken sollen diese Selbstdiagnosetests ohne Rezept verkaufen, für die es keinen Höchstpreis gäbe. Die Absicht der Regierung sei es jedoch, dass möglichst viele Bürger Zugang zu dieser Art von Tests haben, um die diagnostischen Kapazitäten des Landes zu erhöhen und die Pandemie einzudämmen.

 +++ Kanarische Inseln +++

Seit Beginn der Impfkampagne wurden insgesamt auf den Kanarischen Inseln 2.279.710 Impfungen gegen Covid-19 durchgeführt. Bis zum gestrigen Dienstag wurden 1.030.866 Personen immunisiert und haben bereits die vollständige Impfung gegen das Coronavirus erhalten, was 52,57 Prozent der Zielbevölkerung über 12 Jahre auf den Kanarischen Inseln entspricht. Auf dem Archipel gibt es bereits 1.356.354 Personen, die mindestens eine Dosis des Impfstoffs erhalten haben, das sind 69,17 Prozent der Zielbevölkerung.

 +++ La Palma +++

Laut einer heutigen Information der Generaldirektion für öffentliche Gesundheit der Kanarischen Inseln wird durch die Guardia Civil ein Disziplinarverfahren gegen einen deutschen Staatsbürger eröffnen, weil er die vorgeschriebene Quarantäne nicht eingehalten hat, nachdem er positiv auf COVID-19 getestet wurde. Nach mehreren Versuchen, ihn telefonisch ausfindig zu machen, sei er vor einigen Tagen am Flughafen von La Palma abgefangen worden, als er nach Deutschland reisen wollte. Dieses Vergehen gilt als schweres Vergehen und kann zu einer Strafe von 3.001 € bis 60.000 € führen.

 +++ Teneriffa +++

Teneriffa hat einen seiner symbolträchtigsten Drachenbäume verloren. Die Zeitung Diario de Aviso berichtet am heutigen Mittwoch, dass der historische Drachenbaum im Hof des Colegio Nazaret (jetzt Colegio Santo Domingo) in Güímar umgefallen sei. Er sei jetzt 150 Jahre alt, was ihn nach Meinung einiger Historiker zum drittältesten Exemplar auf der Insel Teneriffa mache. Er sei aber seit sechs Jahren krank gewesen, nachdem ein Käfer in ihn eingedrungen sei.

 

 



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