Nachrichten aus Teneriffa

Der Tourismus steht in Spanien vor einem weiteren komplizierten Jahr, mit einem ungewissen Sommer und vielen Schwierigkeiten, um die erwartete Zahl ausländischer Besucher zu erreichen …

Die Ungewissheit über die Entwicklung der Pandemie, die Einschränkungen und die Angst der Bevölkerung sowie die Verzögerungen bei den Impfplänen belasten eine sterbende Branche zusätzlich.

Diese hatte bereits 2020 etwa 64,5 Millionen Touristen und 72,1 Milliarden Euro verloren. Und es wird nach Medienberichten nicht damit gerechnet, dass die Zahlen der Vor-Pandemie vor 2022-2023 wieder erreicht werden könnten.

Bei einem Rückgang von 70 Prozent in der ersten Jahreshälfte im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2019 würde die Zahl der ausländischen Touristen, die zwischen Januar und Juni in Spanien einreisen, auf 11,44 Millionen kommen. 38,12 Millionen waren es vor zwei Jahren, vor der Pandemie. All dies sind optimistische Berechnungen, die die Branche anstellt.

Für das zweite Quartal des Jahres sind die Prognosen aber nicht viel besser: Am 9. Mai endet voraussichtlich der Alarmzustand in Spanien, der aber in jedem Fall – so hofft man – wenigstens die nationale Mobilität wieder ankurbeln wird.

Wenn man die Daten aus der Zeit vor der Krise als Vergleich nimmt, kamen in den zentralen Monaten der Tourismussaison 2019 (Juni-September) 37,7 Millionen ausländische Touristen nach Spanien, die 43,147 Mrd. Euro hier ließen, so die Zahlen des Instituto Nacional de Estadística (INE).

In diesen vier Monaten des Jahres 2019 wurden fast 47 Prozent der Einnahmen aus dem Auslandstourismus für das gesamte Jahr (92,278 Mrd.) verzeichnet und bedeuteten im Durchschnitt 60 bis 70 Prozent des Umsatzes der Branche.


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