Rettung von Migranten

 

Drei Menschen ertranken, als ein Boot mit Migranten aus Afrika vor der Küste von Porís de Abona im Süden Teneriffas umkippte …

Zwei Frauen und ein Mann starben, 41 weitere Personen konnten lebend aus dem Meer gerettet werden.

Nach Medienberichten wurde eine schwangere Frau mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht und vier weiteren Betroffenen mit leichter Unterkühlung wurde ebenfalls geholfen.

Die restlichen Insassen des Bootes gingen an Bord eines Bootes der Seenotrettung und wurden zum Hafen von Los Cristianos gebracht.

Die Besatzung eines Fischerbootes soll den kanarischen Rettungsdienst gerufen haben. Nach den ersten Informationen wurde mit 50 Personen an Bord des Bootes gerechnet, wobei es Hinweise auf Tote gegeben haben soll und dass sich die Überlebenden in einem schlechten Zustand befanden.

Daraufhin waren die Boote der Seenotrettung in Einsatz gekommen, die von Fischerbooten, die sich in der Nähe aufgehalten hatten, unterstützt wurden. Auch zwei Hubschrauber beteiligten sich an der Rettungsaktion.

Mit diesen drei neuen Todesfällen hat die Gesamtzahl der Todesfälle in diesem Jahr auf der sogenannten Kanarenroute der Einwanderung 34 erreicht, so die vom UNHCR geführte Statistik.

Von diesen gibt es direkte Beweise nur für 22 Todesfälle auf den Kanarischen Inseln. Entweder wurden ihre Leichen in den Booten gefunden, sie starben nach Erreichen des Landes oder ihre Begleiter gaben an, dass sie während der Überfahrt ums Leben kamen und ins Meer geworfen worden sein.

Unterdessen geht die Suche nach zwei weiteren Booten südöstlich der Inseln weiter. Es wird vermutet, dass sich weitere 100 Migranten auf ihnen befinden könnten.


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