Kanaren Yaiza Castilla

 

Kanarische Inseln | Das kanarische Ministerium für Tourismus, Industrie und Handel hat über seine öffentliche Gesellschaft Turismo de Islas Canarias mit verschiedenen Fluggesellschaften ein Angebot für dieses Osterfest bestätigt …

Mit 174.456 Sitzplätzen sind das immerhin 33 Prozent der Flugkapazitäten des Jahres 2019, als noch 528.029 Sitzplätze für Kanaren-Urlauber zu Ostern zur Verfügung standen.

Laut der zuständigen kanarischen Ministerin, Yaiza Castilla, bestätigt dieser Rückgang der Flugkapazitäten, dass die Kanarischen Inseln auch in diesem Jahr kein Ostern haben werden, das sich durch seine internationale touristische Aktivität auszeichnet, abgesehen vom Inlandstourismus, bei dem die Bewohner innerhalb des Archipels unterwegs sind.

Konkret werden zu Ostern 92.114 Sitze für Auslandsverbindungen zur Verfügung stehen, das sind 76,3 Prozent weniger als 2019. Die Flugkapazität mit der spanischen Halbinsel wird 82.342 Sitze betragen, 41 Prozent weniger als in der Saison vor der Pandemie.

Castilla beklagte, dass diese Situation zum Teil durch die epidemiologischen Daten verursacht werde, die von den Kanarischen Inseln aufgezeichnet wurden. Die kumulative Inzidenz liege sowohl bei sieben Tagen als auch bei 14 Tagen über den Verhältnissen, die von den wichtigsten Herkunftsländern akzeptiert würden, um Reisen ohne Einschränkungen zu erlauben. Dies sei auch der Fall bei Deutschland, das am 12. März beschlossen hat, sechs spanische Gemeinden von der Liste der Risikogebiete zu streichen, allerdings nicht die Kanarischen Inseln.

Daher müssten die Aufrufe an die Bevölkerung der Inseln fortgesetzt werden, alle Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten und die zusätzlichen Restriktionen zu respektieren. Es gehe dabei nicht nur um die eigene Gesundheit sondern auch um den wirtschaftlichen Motor.

Lufthansa verdreifacht ihre Sitzplätze

Die Ministerin hob aber auch die gute Nachricht hervor, die von Lufthansa käme. Diese wolle ihre Flugkapazität mit den Kanarischen Inseln zu Ostern verdreifachen. Gegenüber 11 wöchentlichen Flügen im Jahr 2019 sollen es jetzt 35 werden. Die Neuheit in diesem Jahr liege auch in der Tatsache, dass sie Routen von Frankfurt zu vier Inseln (Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura und La Palma) hinzugefügt und die Verbindungen von München zu drei Inseln (Gran Canaria, Teneriffa und Fuerteventura) erhöht habe.

„Für die Kanarischen Inseln ist es eine sehr gute Nachricht, dass wir die Lufthansa haben, denn sie ist die erste europäische Fluggesellschaft und ihre Struktur erlaubt es uns nicht nur, uns mit ihren Drehkreuzen in München oder Frankfurt zu verbinden, sondern auch ihre vielfältigen Verbindungen zu nutzen, um andere Ziele in der Welt zu erreichen“, erklärte Yaiza Castilla, die auch betont, dass diese Gesellschaft auf den Geschäftsverkehr spezialisiert sei.


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