Kanaren Covid-19

 

Die Kanarischen Inseln haben heute in ihrer Gesamtheit mit 52,15 Fällen pro 100.000 Einwohner auf 7 Tage die magische Zahl von 50 überschritten …

Welche Konsequenzen dies für den internationalen Reiseverkehr auf die Kanaren haben wird, ist noch nicht abzusehen. Allerdings ergibt sich die hohe Zahl einzig und allein aufgrund der zahlreichen Neuinfektionen auf der Insel Teneriffa. Hier wurden allein heute 209 neue Fälle gemeldet.

63 Ausbrüche in der letzten Woche

In dieser Woche wurden auf den Kanarischen Inseln 63 neue Ausbrüche durch Covid-19 verzeichnet, bei denen 558 Personen betroffen waren. Von diesen mussten 45 in ein Krankenhaus eingewiesen werden. Darüber hinaus werden nach Angaben der kanarischen Gesundheitsbehörde 28 alte Ausbrüche weiterhin überwacht.

Von den 63 neuen Ausbrüchen wurden 54 auf Teneriffa, sieben auf Gran Canaria, einer auf Fuerteventura und einer auf Lanzarote gemeldet. Nach Bereichen sind 22 familiärer Art, 20 sozialer Art, 15 durch berufliche Tätigkeit, zwei im Bildungsbereich, zwei im Gesundheitsbereich, einer beim Sport und einer im Sozial-Gesundheitsbereich. Die meisten sozialen und arbeitsbezogenen Ausbrüche haben Auswirkungen auf den Familienbereich.

Von den 54 gemeldeten Ausbrüchen auf Teneriffa, bei denen 497 Personen betroffen sind, ereigneten sich insgesamt 21 Ausbrüche im familiären Bereich, 14 im sozialen Bereich, 13 im Arbeitsbereich, zwei im Gesundheitsbereich, zwei in Bildungszentren, einer in einem Sportzentrum und einer im Sozial-Gesundheitsbereich.

Die meisten der auf den Kanarischen Inseln registrierten Ausbrüche haben weniger als zehn Betroffene. In einem Fall waren 16 Personen auf Gran Canaria betroffen, der sozialer Herkunft war und familiäre Auswirkungen hat. Der nächstgrößte befindet sich auf Teneriffa, mit 14 infizierten Personen beruflicher Herkunft. Die beiden nächst zahlreicheren befinden sich ebenfalls auf Teneriffa, einer mit 12 Betroffenen aus der Familie und einer mit elf Infizierten aus der Arbeitswelt mit familiärer Verästelung. Ebenso wurden auf Teneriffa vier Ausbrüche im Zusammenhang mit sozialen Feierlichkeiten registriert, zwei Geburtstage mit sieben bzw. fünf Betroffenen, ein Familienessen und ein Freundesessen, beide mit vier Infizierten.

Was Krankenhausausbrüche betrifft, so wurde ein Ausbruch im Universitätskrankenhaus La Candelaria gemeldet, bei dem drei Mitarbeiter und ein Familienmitglied betroffen waren, und ein weiterer im Hospitén Sur mit 14 betroffenen Mitarbeitern. Beide auf Teneriffa.

Residenz Santa Rita

Im Altenheim Santa Rita in Puerto de la Cruz auf Teneriffa wurden in den letzten Stunden 15 neue Fälle registriert, wobei ein Bewohner und 14 Mitarbeitern betroffen sind. Mit diesen Daten liegt die Gesamtzahl der bestätigten Fälle bei 165 Bewohnern und 30 Mitarbeitern.

Insgesamt 24 Patienten aus diesem Zentrum wurden präventiv in die Universitätsklinik der Kanarischen Inseln verlegt, um eine bessere Nachsorge zu ermöglichen, da es sich um Menschen mit Vorerkrankungen handelt. Im Zusammenhang mit diesem Ausbruch wurde heute ein zweiter Todesfall gemeldet, der zu dem am letzten Samstag gemeldeten eines 90 Jahre alten Mannes hinzukommt.

Der Gesundheitsdienst der Kanarischen Inseln und die Generaldirektion für öffentliche Gesundheit sind weiterhin in dieser Residenz aktiv, um die entsprechenden Maßnahmen zu überwachen und diesen internen Ausbruch zu kontrollieren. Der kanarische Gesundheitsdienst hat am gestrigen Dienstag die Kontrolle dieser Residenz angeordnet. Die Leitung und Koordination wird von der Direktion des Hospital Universitario Nuestra Señora de la Candelaria übernommen, die dafür verantwortlich sein wird, die geeigneten Maßnahmen zu ergreifen, um die Gesundheitsversorgung und die Pflege der im Zentrum verbleibenden Bewohner zu gewährleisten, sowie für die Annahme geeigneter Präventivmaßnahmen.


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