Flughafen Teneriffa-Nord

 

Der Präsident des Cabildo von Teneriffa, Pedro Martín, hat am gestrigen Samstag erneut die Notwendigkeit der Validierung von Antigen-Tests als Methode für die Reise auf die Inseln bekräftigt …

Seit der Aufhebung der Beschränkungen Großbritanniens am 2. Dezember habe man gesehen, dass die Verpflichtung zur Durchführung eines PCR-Tests aufgrund seines hohen Preises ein Faktor sei, der die Rückkehr des internationalen Tourismus hemme.

So seien Flugzeuge mit einer Kapazität zwischen 30 und 60 Prozent ankommen. All dies trotz der Flexibilität, die die Fluggesellschaften und Reiseveranstalter den Kunden böten, indem sie die Gebühren beseitigten, die bisher für Änderungen nach dem Kauf des Flugtickets gegolten hatten.

Martín versichert, dass dies der Zeitpunkt sei, um endgültige Entscheidungen in dieser Angelegenheit zu treffen. Er fügt hinzu, dass die PCR-Tests Kosten verursachten, die sich viele Reisende, die im Familienurlaub kommen, nicht leisten könnten, sodass sie von einer Reise auf die Kanarischen Inseln absähen.

„Ich glaube, dass die spanische Regierung nicht so unflexibel sein kann. Aus diesem Grund und nachdem sich herausgestellt hat, dass die Online-Verkäufe nicht im erwarteten Tempo und angesichts der Besetzung der ersten Flüge verlaufen sind, müssen wir die Entscheidung der kanarischen Regierung unterstützen und auf ihr bestehen, damit der Antigentest derjenige ist, der im Herkunftsland vor der Reise auf die Inseln erforderlich ist“, erklärt er.

Der Inselpräsident erklärte, dass eine Analyse des 4., 6. und 8. Tages dieses Monats vorgenommen werde, um die Perspektiven des Dezembers mit mehr Kriterien zu bewerten. Aber die Ausgangsdaten seien nicht besonders gut. Es gäbe zum Beispiel Unternehmen, die von den 900 Passagieren, die auf den ersten Flügen geplant waren, durch Stornierungen auf knapp über 300 zurückgegangen seien. Die Gründe mögen mehrere sein, aber nach den gesammelten Informationen seien eine der wichtigsten Ursachen die Kosten des PCR.

Er verwies darauf, dass der Preisunterschied zwischen Antigen-Tests und PCRs in den Portfolios von Familien, die auf die Inseln kommen wollen, enorm groß sein könne. PCR-Tests in Deutschland würden zum Beispiel etwa 150 Euro kosten, in England 160 Euro. In einigen skandinavischen Ländern seien es sogar 200 EUR.

Man müsse nach alternativen Wegen suchen: Antigentests, die seit Langem von der Branche und den Reiseveranstaltern gefordert werden.

Neben den hohen Preisen ist nach Informationen der Redaktion aber auch die Verfügbarkeit und der Zeitaufwand bis zum Testergebnis bei PCR-Tests ein Problem. So sind in Deutschland an einigen Orten nur noch Tests möglich, wenn konkrete Hinweise auf mögliche Infektionen vorliegen. Andererseits warten Getestete oft länger als eine Woche auf ihr Ergebnis, was mit der Forderung nach 72 Stunden bei Einreise nicht zu verwirklichen ist. Antigen-Tests treffen nach weniger als einer Stunde die entsprechende Aussage.


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