Puerto de la Cruz

 

Die Stadtverwaltung von Puerto de la Cruz will sich zusammen mit Garachico und den Azoren an einem Projekt zur Anpassung der Küstengebiete an die Folgen des Klimawandels beteiligen …

Die Initiative wird nach einem Bericht der Gemeindeverwaltung vom Ministerium für ökologischen Übergang, Kampf gegen den Klimawandel und Raumplanung der kanarischen Regierung gefördert. Mit dem Instituto de Hidráulica Ambiental der Universität Kantabrien als Partner werde eine Finanzierung der Europäischen Union durch das Aktionsprogramm LIFE Umwelt und Klima angestrebt.

Der Stadtrat für nachhaltige Stadt- und Raumplanung von Puerto de la Cruz, David Hernández, habe erklärt, dass Puerto de la Cruz die beiden wichtigsten Voraussetzungen erfülle, um sich dem Projekt anzuschließen: Es müsse ein Küstengebiet mit hoher Bevölkerungsdichte sein. Hernández halte es für unerlässlich, die Auswirkungen des steigenden Meeresspiegels und der Meereserosion zu berücksichtigen, um die Stadt mittel- und langfristig zu planen und die notwendigen Maßnahmen umzusetzen.

Im Fall von Puerto de la Cruz bestünden die Maßnahmen hauptsächlich in der Entwicklung von Frühwarnsystemen für Wellen- und Meereshöhe, die die Vorhersage von Überschwemmungen innerhalb von 72 Stunden ermöglichten.

Des Weiteren ginge es um Anpassungsstrategien durch so genannte weiche Maßnahmen, die keine konstruktiven Eingriffe beinhalten. Dazu gehörten die Anpassung der städtebaulichen Maßnahmen der Stadtverwaltung und die Ausarbeitung und Umsetzung von Zugangs- und Evakuierungsprotokollen für bestimmte Gebiete sowie Maßnahmen zur Sensibilisierung von Anwohnern und Besuchern.


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