Blas Trujillo Kanaren

 

Das kanarische Gesundheitswesen drängt auf die Zusammenarbeit der Gemeinderäte bei der Kontrolle und Überwachung zur Vermeidung von Covid-19-Infektionen …

Der kanarische Gesundheitsminister, Blas Trujillo, bat am heutigen Mittwoch alle Bürgermeister der Kanarischen Inseln um ihre Mitarbeit bei der Verstärkung der Kontrollen und der Überwachung sowie bei der Anwendung angemessener Sanktionen, um die Einhaltung der Gesundheits- und Sicherheitsstandards zur Eindämmung von Covid-19-Infektionen zu gewährleisten.

So bittet Trujillo um die Zusammenarbeit der 88 kanarischen Gemeindeverwaltungen. Die Policía Local jeder Gemeinde solle in Fällen der Nichteinhaltung mit Sorgfalt und Strenge vorgehen. Das betreffe insbesondere öffentliche und private Festlichkeiten. Hier müsse es umfassende Kontrollen und auch Verhängung von Sanktionen geben.

Der Minister erinnerte daran, dass die Kanarischen Inseln zu den Autonomen Gemeinschaften gehören, die die erste Phase der Pandemie am besten bekämpft hätten, mit geringeren Krankenhausaufenthalts- und Sterberaten als andere Autonome Gemeinschaften. Dies hätte viel mit dem kommunalen Handeln zu tun gehabt, das dazu beigetragen habe, dass die Einhaltung der Vorschriften ein Erfolg geworden wäre.

In diesem Moment werde die Gesundheit der Bürger und auch die wirtschaftliche Zukunft der Kanarischen Inseln riskiert. Wenn die externen Zugänge wieder gesperrt oder neue Begrenzungen verordnet werden müssten, wäre das für die Gesellschaft eine echte Katastrophe, vor allem für eine Gemeinschaft, die von Tourismus und Dienstleistungen lebe, wie die Kanaren.

Die Hauptrisiken seien im Moment mit der Nichteinhaltung der Sicherheitsabstände in Restaurants, mit dem Gedränge auf öffentlichen Plätzen und mit Feiern verbunden. Fast neun von zehn positiven Fällen von Covid-19, die in den letzten Tagen auf den Kanarischen Inseln festgestellt worden seien, träten bei Personen unter 30 Jahren auf, die sich durch die Teilnahme an Freizeitaktivitäten oder Familientreffen infiziert hätten, ohne sich an einfache Sicherheitsmaßnahmen zu halten: physischer Abstand von 1,5 Metern; Händewaschen und Verwendung einer Maske.

Aus diesem Grund werden die obersten Gemeindevorsteher gebeten, bei der Verstärkung der Überwachung und Kontrolle sowie bei der Gewährleistung der Sicherheit aller Bürger zusammenzuarbeiten und so die Ausbreitung des Coronavirus auf den Kanarischen Inseln zu verhindern.


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