Sitzung des Tourismusrates Kanaren

 

Das kanarische Tourismusministerium führt derzeit eine Umfrage unter Touristen durch, die mehr als einmal irgendeine Insel des Archipels besucht haben …

Bei der Präsentation der ersten Ergebnisse der Umfrage während einer Sitzung des Tourismusrates der Kanarischen Inseln, die am heutigen Dienstag stattfand, wurde die Tourismusministerin Yaiza Castilla von Cristina del Río Fresen, der Direktorin des Projektes Canarias Fortaleza, begleitet.

Die Arbeiten seien zwischen dem 8. und 28. Juni durchgeführt worden, obwohl die Umfrage noch weiterlaufen werde, um ein Maximum an Informationen zu sammeln. Die heutigen Aussagen stützten sich auf eine Stichprobe von 31.630 Reisenden, die die Kanarischen Inseln bereits von früheren Aufenthalten kennen und daher spezifischere Daten anbieten könnten.

In elf Sprachen – Deutsch, Dänisch, Spanisch, Finnisch, Französisch, Niederländisch, Englisch, Italienisch, Norwegisch, Russisch und Schwedisch – wurden 12 Fragen zu verschiedenen Aspekten beantworten.

Danach wollten 64 Prozent der Befragten im Jahr 2020 auf die Inseln kommen, wobei das 72 Prozent der Spanier erklärt hätten, gefolgt von Dänen mit 70 Prozent, Niederländern mit 69 Prozent, Franzosen mit 68 Prozent und sehr dicht gefolgt von Deutschen, Engländern, Italienern, Norwegern, Russen, Schweden und Finnen.

Die geringe Ansteckungsrate auf den Kanarischen Inseln und das gute Management der Pandemie hätten so viel Vertrauen geschaffen, dass einem sehr hohen Prozentsatz der Befragten, nämlich 92 Prozent, erneut auf die Kanaren reisen würden. Dabei hätten die Umsetzung und Überarbeitung der Sicherheitsprotokolle einen gewissen Einfluss auf die Entscheidung gehabt, ihren Urlaub zu buchen.

Auch die Art der Unterbringung und das Regime hätten sich zwischen dem, was die Befragten vor dem Covid-19 buchten, und dem, was sie bei ihrer Rückkehr zu buchen gedenken, geändert. Der Wunsch, in Apartments zu wohnen, nahm zu (von 27,4 Prozent auf 31 Prozent), in Mietwohnungen (von 7,9 Prozent auf 9,8 Prozent), während der Wunsch nach Hotels etwas zurückgingen (von 56,8 Prozent auf 49,9 Prozent).

Was die Freizeitaktivitäten betrifft, so würden viele ihr Verhalten in Bezug auf den Besuch von Veranstaltungen, Freizeitparks, Nachtleben, Ausflügen, Museen, Einkaufen und sogar Sportaktivitäten ändern. Anders sähe das bei Besuchen von Restaurants, an Stränden und beim Golf aus.

Die Besucher würden ihrerseits die Transportart Mietwagen (49,2 Prozent) wählen, gefolgt von Taxi (33,4 Prozent) und schließlich Bus (17,4 Prozent). Darüber hinaus hielten es 80,3 Prozent der Befragten zu diesem Zeitpunkt für notwendig, dass jeder in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maske trägt. 75,2 Prozent hielten es für wichtig, dass auch Kundendienstmitarbeiter eine Maske tragen.

Von der Mehrzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer würden besonders der Abstand zwischen den Personen, die Verwendung von Gel und die Verwendung von Masken als Schutzmaßnahmen favorisiert. Es folgen weitere Konzepte wie PSA, Reinigung, Separatoren, Desinfektion, begrenzte Kapazität, Hygiene, Tests, Höflichkeit, Impfung, Unterbringung ohne Buffet, Apps, Handschuhe und Visiere.

Darüber hinaus würden sich die Befragten mehr Sorgen über den Flug als über das Reiseziel machen, was auch die Furcht vor einer Quarantäne bei der Rückkehr in ihr Herkunftsland einschließe. Es werde sogar eine Garantie für die Rückführung gefordert. Einige würden die zu verzehrenden Lebensmittel und ihre Handhabung als ein heikles Thema ansehen.

Neue Marktnischen

Mit den jüngsten Umfragen versuche man auch, neue Marktnischen und Segmente zu identifizieren, für die die neue Realität attraktiver sein könnte als für traditionelle Zielgruppen. So hätten 47,2 Prozent der Befragten geantwortet, dass sie Telearbeit als eine Möglichkeit betrachten, sich einen Teil des Jahres auf den Kanarischen Inseln aufzuhalten. Tatsächlich würden alle Altersgruppen Interesse an dieser Option zeigen. Selbst die Frage, ob sie im Ruhestand einen längeren Aufenthalt auf den Inseln planen, hätten 68,4 Prozent bejaht, wobei die Italiener dies am meisten wünschen würden (86,3 Prozent), gefolgt von den Deutschen (72,8 Prozent) und den Spaniern (71,5 Prozent).


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