Regierungssprecher Julio Pérez

 

Touristen werden einen PCR-Test bei Einreise nachweisen müssen und es wird spezifische Vorschriften auf den Kanarischen Inseln geben, die von den allgemeinen spanischen abweichen können …

Der Sprecher der kanarischen Regierung, Julio Pérez, reflektierte bei einer Pressekonferenz am gestrigen Donnerstag über die Zeit der Deeskalation und des gemeinsamen Lebens in den kommenden Wochen: „Wir werden mit dem Coronavirus leben, und die Maßnahmen werden so lange in Kraft bleiben, bis die Regierung nach Konsultation der Autonomen Gemeinschaften in begründeter Weise und in Übereinstimmung mit den verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen das Ende des Gesundheitsalarms erklärt.“ Deshalb werde man in der gegenwärtigen Situation viele Regeln brauchen, um weiterhin Rechtssicherheit und Klarheit zu schaffen und dafür sorgen, dass jeder Beteiligte wisse, was ihn erwarte.

Es werde auch spezifische Regeln auf dem Archipel geben, die einige allgemeine Regelungen vertiefen, die am vergangenen Mittwoch im BOE für ganz Spanien veröffentlicht wurden.

So werden eine Gruppe von Spezialisten der Fecam und mehrere Abteilungen der kanarischen Regierung zusammenarbeiten, um einige rechtliche Schritte für die Nutzung von Stränden und die Organisation von Volksfesten vorzuschlagen. Diese sollen dann spezifischer sein als die allgemein für das ganze Land bereits festgelegten.

Der Regierungssprecher wies darauf hin, dass am 21. Juni der Alarmzustand ende und die allgemeinen Regeln, die in dem am vergangenen Mittwoch veröffentlichten königlichen Gesetzesdekret verabschiedet wurden, in Kraft treten werden. Die kanarische Regierung prüfe nun, ob zusätzliche und spezielle Regeln für die Kanarischen Inseln erforderlich seien oder ob eine Deeskalation sogar vorgezogen werden könne.

Die Regierung der Kanarischen Inseln erörtere auch, welche Kontrollen für den ausländischen Tourismus aktiviert werden sollten, sobald die Möglichkeit einer Reise auf die Kanarischen Inseln eröffnet werde. Der Sprecher berichtete, dass auf den vier Hauptflughäfen (Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria und Teneriffa-Süd) Thermografiekameras installiert wurden. Die Analyse habe auch Maßnahmen umfasst, die im Falle möglicher positiver Ergebnisse oder bei Verweigerung eines Tests zu ergreifen seien. Die kanarische Regierung bestehe weiterhin darauf, dass Touristen, die auf die Kanarischen Inseln kommen, 48 Stunden vor dem Einsteigen in das Flugzeug einen PCR-Test machen müssten. Sei dieser nicht erfolgt, müssten sie dies nach der Landung tun, wobei sie für diese Zeit unter Quarantäne gestellt oder sie bei positivem Ergebnis in ihr Land zurückschickt würden.

Zum selben Thema und auf Fragen von Journalisten berichtete der Sprecher, dass von den mehr als 100.000 Temperaturmessungen, die in den letzten Wochen in kanarischen Häfen und Flughäfen vorgenommen worden seien, kaum zehn Personen mit möglichen Symptomen festgestellt worden seien oder sich geweigert hätten, ihre Körpertemperatur messen zu lassen.


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