Abwassernetz Santa Cruz

 

Das Entsorgungsunternehmen Aguas de Santa Cruz de Tenerife (Emmasa) hat eine Reduzierung von 48 Tonnen Hygienetücher im Abwassernetz der Inselhauptstadt Teneriffas festgestellt …

Nach Meinung von Emmasa zeige der der Rückgang in den ersten vier Monaten dieses Jahres im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2019 ein größeres Bewusstsein bei den Bürgern. Aufgrund der Daten werde angenommen, dass die Tücher im Müll und nicht durch die Toilette entsorgt worden sind.

Auf vielen Etiketten der Hygienetücher werde darauf hinwiesen, dass sie biologisch abbaubar seien. Allerdings bleibe dafür in den meisten Fällen nicht genug Zeit, damit sich diese Produkte von alleine abbauen könnten. Das führe zu Rohrverstopfungen, die vermieden werden könnten, wenn die Tücher direkt in einem Mülleimer entsorgt würden.

Darüber hinaus würden Verstopfungen nicht nur im allgemeinen Abwassernetz auftreten und zu schweren Störungen und direkten Schäden für die Bürger führen, sondern in erster Linie auch die Leitungen der Häuser verstopfen und zu Zwischenfällen führen, die in den meisten Fällen von spezialisierten Unternehmen behoben werden müssten. Die kleine tägliche Geste, die Tücher in einem Abfalleimer statt in der Toilette zu entsorgen, könne für alle von großem Nutzen sein.

Zusätzlich zu den Tüchern warnt Emmasa vor den Gefahren des Wegwerfens anderer Gegenstände wie Damenbinden, Windeln und anderer schwer auflösbarer Gegenstände, einschließlich Einweghandschuhen und Masken.

Anlässlich des Weltumwelttages erklärt das Unternehmen, dass zwischen Januar und April insgesamt 496 Tonnen Feststoffabfälle entfernt wurden, wovon 40 Prozent auf Hygienetücher entfielen.


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