Gesperrter Strand in El Médano

 

Obwohl der nationale Erlass festlegt, dass man an den Stränden in den erlaubten Zeitfenstern surfen und schwimmen darf, haben viele Gemeinden der Kanarischen Inseln den Zugang zu den Küstengebieten verboten …

Der kanarische Fernsehsender RTVC hat am gestrigen Sonntag eine Aufstellung veröffentlicht, die zwar als Orientierung gelten kann, die man aber vor Ort überprüfen sollte, bevor es Unannehmlichkeiten gibt.

Danach erlauben auf Teneriffa zehn Gemeinden keinen Zugang zu den Schwimmbereichen. Das sind Adeje, Arico, Arona, Candelaria, Fasnia, Garachico, Granadilla de Abona, Guía de Isora, Icod de los Vinos und Los Realejos.

Im Rest der Insel ist es erlaubt, im Meer Sport zu treiben, mit Ausnahme von San Juan de la Rambla, wo man surfen, aber nicht schwimmen darf.

Demnach ist das Schwimmen aber in Arafo, Buenavista del Norte, El Rosario, El Sauzal, Güímar, La Matanza, La Orotava, Los Silos, Puerto de la Cruz, San Cristóbal de La Laguna, San Miguel de Abona, Santa Cruz de Tenerife, Santiago del Teide und Tacoronte erlaubt.

Auf Gran Canaria wurde der Zugang zur Küste in San Bartolomé de Tirajana verboten. Sportliche Aktivitäten auf dem Wasser sind in Arucas, Mogán, Agüímes, Santa Lucía de Tirajana, Telde, Gáldar, Las Palmas de Gran Canaria, Santa María de Guía und Agaete erlaubt.

In Ingenio darf zwar gesurft werden, aber nicht geschwommen. In La Aldea hingegen ist Surfen nicht erlaubt, Schwimmen hingegen schon.

In La Palma ist der Zugang zu den Badeplätzen in Breña Baja, Barlovento, Tazacorte und Puntagorda nicht gestattet. Erlaubt ist er aber in Breña Alta, Fuencaliente, Los Llanos de Aridane, Puntallana, San Andrés y Sauces, Santa Cruz de la Palma, Tijarafe und Villa de Mazo.

Auf Lanzarote ist nur der Zugang zur Küste in Yaiza verboten. Er ist aber zu den festgelegten Zeiten in Haría, Teguise, Arrecife, Tinajo und San Bartolomé möglich.

Auf Fuerteventura, La Gomera und El Hierro ist das Schwimmen auf der gesamten Insel erlaubt.

Freizeitsport ist allerdings auch als solcher zu verstehen. Dort, wo Schwimmen erlaubt ist, muss auch geschwommen werden. Allgemeines Baden oder Planschen gehört nicht dazu.

Zu beachten ist auch, dass Fahrten im Auto oder in öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Stränden nicht erlaubt sind. Nutznießer können demnach nur Personen sein, die vor Ort leben. Außerdem müssen die Zeiten zwischen 6.00 und 10.00 Uhr sowie 20.00 und 23.00 Uhr eingehalten werden.


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