Ruhe des Meeres im Süden Teneriffas

 

Auf den ersten Blick strahlt diese Ansicht am Freitagvormittag im Süden Teneriffas nicht nur Ruhe und Entspannung aus, sondern versetzt auch in eine Ferienstimmung …

Leider gibt es momentan fast keine Feriengäste und viele Menschen haben andere Probleme als über den nächsten Urlaub nachzudenken. Doch die Insel wird sich früher oder später auch für die Menschen wieder öffnen, die ihre Schönheiten bereits vermissen oder sie auch erst kennenlernen möchten.

Vielerorts werden 20 °C erreicht oder gar übertroffen, die Sonne ist immer wieder präsent, auch wenn sich bisweilen Wolken davorschieben. Das Meer strahlt absolute Ruhe aus. Doch leider sind in der Zeit der Gesundheitskrise die Strände völlig verwaist.

In den Städten gibt es trotz der Ausgangsbeschränkungen ein gewisses Treiben, das aber wenig mit Tourismus zu tun hat. Arbeitstätigkeit ist wieder erlaubt, dort wo sie gebraucht wird. Manch touristisches Objekt könnte in dieser Zeit auch wieder etwas aufgefrischt werden. Die meisten Arbeitstätigkeiten beschäftigen sich aber mit der Versorgung der Bevölkerung – und denen des Gesundheitswesens.

Die Arztsprechstunden über Telefon, die es auch vor der Coronakrise schon gab, sind zur Regel geworden. Manch einer verzichtet aber auch auf den telefonischen Arztbesuch und hofft auf bessere Zeiten. Eine allgemeine Überlastung des Gesundheitssystems ist auf den Kanarischen Inseln im Moment nicht zu erkennen, selbst die Coronainfizierungen scheinen ihren Höhepunkt bereits erreicht zu haben.

Die Hoffnung der Menschen zeigt sich zumindest jeden Tag um 19.00 Uhr, wenn nach wie vor viele Personen in den Wohngebieten an ihre Fenster oder auf Balkone treten und sich mit anhaltendem Beifall bei denen bedanken, die sich um ihre Gesundheit sorgen. Aber auch Zweifel an den getroffenen Maßnahmen verbreiten sich zunehmend, da sie sich auch teils widersprechen oder eine Logik nicht erkennbar ist. Trotzdem erscheint es erstaunlich, welche Disziplin im Allgemeinen die als heißblütig stigmatisierten Südländer aufbringen. Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel.

Unruhe entsteht aber auch dort, wo inzwischen alle Reserven aufgebraucht sind und Zahlungen anstehen, ganz geschweige von den Kosten für die weitere Versorgung der Familie. Vorgezogene Rentenzahlungen und Angebote von Zahlungsaufschüben lösen auch auf den Kanarischen Inseln das Problem nicht, wenn keine Aussicht auf eine baldige Öffnung besteht. Und die scheint ja weiter nach hinten verschoben zu werden.

Die Insel behält auf jeden Fall ihre Schönheit und Anziehungskraft und wird in Zukunft auch wieder beliebter Gastgeber für in- und ausländische Besucher sein.


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