Wissenschaftler beschleunigen Diagnoseverfahren

 

Kanarischen Wissenschaftlern ist es gelungen, das Diagnoseverfahren zum Erkennen des Coronavirus Covid-19 wesentlich zu beschleunigen …

Inselpräsident Pedro Martín kündigte am heutigen Donnerstag über das Technologische Institut für Erneuerbare Energien (ITER) an, dass Forscher aus dem Bereich Genomik dieses Zentrums und des Hospital Universitario Nuestra Señora de Candelaria die Diagnosemethode des Covid-19 modifiziert haben. Damit sei nicht nur die Zeit, um das Ergebnis der Tests zum Nachweis des Virus zu erhalten, um die Hälfte reduziert worden, sondern es könne auch die Abhängigkeit von Produkten aus ausländischen Märkten vermieden werden.

Das neue Diagnoseprotokoll für das Coronavirus SARS-CoV-2, das für COVID-19 verantwortlich sei, benötige etwa die Hälfte der bisher verwendeten Zeit. Das neue Protokoll werde den Standardtest nicht ersetzen. Es könnte jedoch die Anzahl der Tests, die an einem Tag durchgeführt werden können, verdoppeln.

Darüber hinaus ermöglichten die eingeführten Verbesserungen eine erhebliche Reduzierung der für die Durchführung dieser Tests erforderlichen Materialmenge in einer Marktsituation mit geschlossenen Grenzen, in der es schwierig sei, diese Art von spezifischen Reagenzien zu liefern.

Forscher und Fachleute des mikrobiologischen Dienstes des Hospital de La Candelaria erklären, dass die Coronavirus-Tests, die im Netz der Krankenhäuser in der Autonomen Gemeinschaft verwendet werden, in zwei Schritten erfolgen. Mit der technischen Verbesserungen werde der Engpass bei der Verwendung automatisierter Systeme für den ersten Schritt beseitigt, sodass man sich direkt auf den zweiten Schritt konzentrieren könne. Damit könne das Ergebnisse in weniger als zwei Stunden erzielt werden


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