Gran Canaria am Sonntagvormittag

Der spanische Regierungschef warnte in seiner gestrigen Rede davor, dass der Höhepunkt der Gesundheitskrise noch nicht erreicht sei, und der Wetterdienst warnt vor Regen und Wind …

Noch ahnt man kein Unwetter, wenn man vom Süden Teneriffas in Richtung Gran Canaria schaut. Ein völlig ruhiges Meer zeigt sich mit der Nachbarinsel im Hintergrund. Auch einige Schiffe sind zwischen den Inseln unterwegs.

Richtet man den Blick in Richtung Norden, auf die Berge, dann sieht es schon etwas anders aus. Der Teide ist bereits von kräftigen Wolkenbergen verdeckt, die Gleiches im Norden der Insel vermuten lassen.

Regen wird schon lange auf der Insel ersehnt, vor allem im Süden, doch selbst der Norden hatte für die Jahreszeit ein Manko zu verzeichnen.

Aber wenn es kommt, dann kommt es gleich richtig. Orkanböen von 120 km/h sind für die Gipfel Teneriffas angekündigt und bei den Regenfälle im Norden sollen 70 Millimeter in 12 Stunden erreicht werden. Und auch der Süden soll diesmal etwas abbekommen. Lesen Sie dazu auch bitte die Wetterwarnung für die Kanarischen Inseln.

Toll wäre es, wenn damit auch der Coronavirus weggespült werden könnte. Doch der spanische Regierungschef bemerkte in seiner gestrigen Rede, dass der Höhepunkt der Gesundheitskrise noch nicht erreicht sei und dass noch eine Viruswelle erwartet werde.

Zu hoffen ist, das bis dahin die verbliebenen Touristen die Inseln verlassen haben und dass die Wetterkapriolen zu keiner Verzögerung bei den Rückholaktionen führen.

Das friedliche Bild am heutigen Vormittag möge die Gemüter etwas beruhigen und schon mal auf bessere zukünftige Tage hinweisen.

2020 03 22 Wolken Teneriffa

Der Blick auf die Berge lässt schon das herannahende Unwetter vermuten. | Bild-Quelle: Teneriffa-heute.net


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