Außerordentliche Sitzung des Regierungsrates

Die Exekutive der Kanarischen Inseln hat heute nach einer außerordentlichen Sitzung des Regierungsrates eine Reihe von Maßnahmen zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 auf den Inseln angekündigt …

Diese Maßnahmen folgen den Empfehlungen des spanischen Gesundheitsministeriums. Es handelt sich um Kontrollmaßnahmen, die je nach der Entwicklung des Zustands dieses Virus variieren können und vom Interterritorialen Rat des Nationalen Gesundheitssystems festgelegt wurden.

Die Exekutive der Kanarischen Inseln fordert die Bürger zur Mitarbeit auf, damit all diese Maßnahmen wirksam werden können.

So sollen während der nächsten 15 Tage die Besuche von Patienten, die in Krankenhäusern auf den Kanarischen Inseln aufgenommen werden, eingeschränkt werden. Die Bevölkerung wird darüber hinaus aufgerufen, sich nicht in Gesundheitszentren zu begeben, wenn dies nicht unbedingt notwendig ist.

Zugleich wird der Austausch von Gesundheitsfachleuten außerhalb der Inseln ausgesetzt, ebenso wie die Aufenthalte von Gesundheitsfachleuten von außerhalb der Inseln. Sowohl die theoretische Ausbildung als auch Praktika in den Gesundheitszentren werden für die nächsten 30 Tage ausgesetzt.

Ebenfalls wird die Einstellung der Tätigkeit in Vereinen oder Freizeitzentren für ältere Menschen festgelegt ebenso Besuche in sozialen Gesundheitszentren für ältere Menschen.

Studierenden, die aus dem Ausland oder von der spanischen Halbinsel kommen und die sich auf der Grundlage von Programmen, wie Erasmus, hier aufhalten, wird empfohlen, ihre Symptome zu kontrollieren. Sie sollten den Kontakt mit älteren Menschen und/oder Personen in einem heiklen Gesundheitszustand zu vermeiden, sowie auf den Besuch von gesellschaftlichen oder sportlichen Veranstaltungen mit einer hohen Konzentration an Öffentlichkeit verzichten.

Schulausflüge, sowohl im außeruniversitären als auch im universitären Bereich, die in den nächsten zwei Monaten außerhalb des kanarischen Territoriums stattfinden sollen, werden ebenfalls ausgesetzt.

Massenveranstaltungen (über 1.000 Personen) sportlicher, sozialer oder kultureller Art in den nächsten drei Wochen werden je nach Fall ausgesetzt, abgesagt oder verlegt. Sie können in den Fällen beibehalten werden, in denen keine hohe Konzentration von Personen vorliegt. Jeder Fall wird von der zuständigen Gemeindeverwaltung an die Regierung der Kanarischen Inseln und an das Gesundheitsministerium weitergeleitet, wo analysiert und entschieden wird.

Die Koordination zwischen der Federación Canaria de Municipios (Fecam) und der Federación Canaria de Islas (Fecai) wird als unerlässlich bezeichnet, um im Voraus über Ereignisse dieser Art auf dem Archipel zu wissen.


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