Pressekonferenz Coronavirus

Die kanarische Gesundheitsbehörde teilte am heutigen Mittwoch auf einer Pressekonferenz mit, dass die vier positiv getesteten Coronavirus-Patienten im Süden Teneriffas weiterhin bei guter Gesundheit seien …

Die Proben, die von den restlichen Mitgliedern der aus Italien angereisten Gruppe entnommen wurden, hätten negative Ergebnisse gezeigt.

Die Gesundheitsministerin der Regierung der Kanarischen Inseln, Teresa Cruz, und der Leiter der Epidemiologie der Generaldirektion für Öffentliche Gesundheit des kanarischen Gesundheitsdienstes, Domingo Núñez, gaben am Mittwoch eine Pressekonferenz. Dort aktualisierten sie die Informationen über die vier im Süden von Teneriffa nachgewiesenen Positivbefunde für das Coronavirus COVID-19. Die Personen befänden sich bei guter Gesundheit und weiterhin in einem Krankenhaus auf der Insel. In all diesen Fällen seien Proben entnommen und an das Gesundheitsinstitut Carlos III, das nationale Referenzzentrum, geschickt worden, das diese positiven Ergebnisse bestätigen müsse.

Cruz beschrieb die Überwachungssituation des Hotels im Süden Teneriffas, in dem diese Personen ihren Urlaub verbracht hatten. Sie wies darauf hin, dass 100 Prozent der Gäste in diesem Haus in nur neun Stunden untersucht wurden. Dabei seien Proben von denjenigen Personen genommen wurden, die nach Ansicht der Gesundheitsspezialisten enge Kontakte zu den positiven Fällen hatten oder die einige Symptome aufwiesen.

Hinsichtlich der verschiedenen zu ergreifenden Maßnahmen gab die Ministerin an, dass die Gesundheitsbehörde eine Anordnung zur Isolierung aller Gäste, die sich im Hotel befanden, angenommen habe. Nach dieser Anordnung, die heute geändert werde, würden die Mitarbeiter des Hotels unter aktive Überwachung gestellt und könnten und das Gelände mit den erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen betreten und verlassen.

Diese Überwachung werde auch für die 106 Personen gelten, die am vergangenen Montag das Hotel betreten hatten. Was den Rest der Gäste erklärte Teresa Cruz, dass diejenigen, die asymptomatisch sind, ein normales Leben unter Beachtung der notwendigen Maßnahmen im Hotel führen könnten. Diejenigen, die einige Symptome aufwiesen, müssten in ihren Zimmern bleiben.

Domingo Núñez hob seinerseits hervor, dass die übrigen Bürger der Gruppe, die mit den vier positiv getesteten Personen angereist waren, negativ getestet worden seien. Darüber hinaus sei die Zahl der Personen, die mit Symptomen gefunden worden sind, sehr gering gewesen.

Sowohl die Gesundheitsministerin als auch der Leiter der Epidemiologie betonten, wie wichtig es sei, dass Personen, die glauben, Symptome im Zusammenhang mit dem Coronavirus (Husten, Halsschmerzen, Fieber und Atemnot) zu haben, und die in den letzten 14 Tagen aus einem der Risikogebiete zurückgekehrt sind oder mit jemandem aus diesen Gebieten in Verbindung stehen, sich direkt an den Rettungsdienst 1-1-2 wenden. Sie sollten nicht Zentren der Primärversorgung oder Notaufnahmen in Krankenhäusern aufsuchen. Die Probenentnahme werde zu Hause über diesen Kanal abgewickelt, um eine Ausweitung der engen Kontakte zu vermeiden, so die Ministerin.

In diesem Zusammenhang erklärte Nuñez, dass die derzeit als gefährdet geltenden Gebiete China, Südkorea, Japan, Singapur, Iran und die italienischen Regionen Lombardei, Venetien, Emilia Romagna und Piemont seien.


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