Erdbeben Kanaren IGN

Im Monat Januar gab es im Gebiet der Kanarischen Inseln insgesamt 175 Erdbeben mit einer maximalen Stärke von 3,3 mbLg, die aber keine Gefahr für die Bevölkerung darstellen …

Dieses Beben mit der größten Stärke ereignete sich, laut des Monatsberichts Januar des Instituto Geográfica Nacional (IGN), am 26. Januar um 5.13 Uhr (UTC) etwa zwei Kilometer von der Südwestküste der Insel El Hierro entfernt in einer Tiefe von 30 Kilometern.

Zwischen den Inseln Gran Canaria und Teneriffa hat sich die seismische Aktivität demzufolge im Wesentlichen in zwei Gebieten fortgesetzt, von denen das eine im Zentrum, im Bereich des Vulkans Enmedio, und das andere näher an der Küste Teneriffas, vor Güimar, gelegen ist. In diesem Zeitraum wurden dort insgesamt 68 Erdbeben mit einer Stärke zwischen 2,7 und 0,6 mbLg verzeichnet.  

Ebenfalls in diesem Zeitraum wurden fünf Erdbeben an der Südküste Teneriffas registriert, das größte davon mit einer Stärke von 1,6 mbLg.  

Im Inneren der Insel Teneriffa hat sich die Aktivität fortgesetzt, vor allem in den Gebieten bei Vilaflor, Teide-Pico Viejo, Guía de Isora und Los Realejos, mit insgesamt 82 Erdbeben der Stärke -0,1 bis 1,7 mbLg.

Im Gebiet der Insel El Hierro wurden im genannten Monat 16 Erdbeben, vor allem in der Nähe der Südküste der Insel, mit einer Stärke zwischen 1,4 und 3,3 mbLg verzeichnet.  

Auf der Insel La Palma wurden drei Erdbeben mit einer Stärke zwischen 1,1 und 1,4 mbLg registriert.

Die Informationen, die über die verschiedenen Kommunikationskanäle von der Bevölkerung eingegangen sind, deuten darauf hin, dass die im Monat Januar festgestellte Seismizität nicht gespürt wurde.

Die Ergebnisse, die aus den Beobachtungen der permanenten GNSS-Stationen des Red de Vigilancia Volcánica de Canarias und durch InSAR gewonnen wurden, zeigen keine signifikanten Deformationen, die mit vulkanischer Aktivität in Verbindung gebracht werden könnten.  

Ebenso zeigen die Ergebnisse der Analyse der Daten des geomagnetischen Netzwerks keine signifikanten Abweichungen bei den untersuchten Parametern, die mit vulkanischer Aktivität in Verbindung gebracht werden könnten.

Ergänzt wird der Monatsbericht durch eine Meldung vom heutigen Montag. Danach wurden vom 13. Februar um 7.26 Uhr (UTC) bis zum 14. Februar um 01.09 Uhr (UTC) 18 kleine Erdbeben festgestellt, von denen 16 im Inneren der Las Cañadas del Teide, konzentriert in einem Gebiet südwestlich des Pico Viejo und nordöstlich von Guía de Isora, stattfanden.

Die Größenordnungen liegen zwischen 0,2 und 1,1 (mbLg) und die Tiefen zwischen sechs und 14 Kilometern. Die seismische Aktivität der letzten Stunden befindet sich in einem Gebiet mit zahlreichen mikroseismischen Aktivitäten, die in den letzten Monaten festgestellt und lokalisiert wurden. Aber auch diese stellen dem Bericht zufolge keine Gefahr für die Bevölkerung dar und liegen innerhalb der Parameter der Normalität in aktiven Vulkangebieten, wie der Insel Teneriffa.


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