Nach gestrigen Informationen des kanarischen Fernsehsenders RTVC hat die Inselregierung von Teneriffa die neue Regelung des Teide Nationalparks genehmigt, die vorsieht, dass Besucher für bestimmte Dienstleistungen, einschließlich Parken und Bergsteigen, wenn sie diese mit Reiseführer und Krankenversicherung in Anspruch nehmen, bezahlen müssen. Allerdings stünden die Tarife noch nicht fest. Die Umsetzung der Dienste werde schrittweise erfolgen, da in einigen Fällen eine Anpassung der Infrastruktur wie Parkplätze oder Besucherzentren notwendig sei. Die Tarife seien für die Bewohner günstiger als für die Besucher, und wenn alle Dienste eingerichtet sind und betrieben werden, werde ein Jahresumsatz von rund drei Millionen Euro erwartet. Diese Gelder würden zur Deckung der neuen ergänzenden Tätigkeiten verwendet, die größtenteils dem öffentlichen Unternehmen Tragsa anvertraut werden, obwohl ein Überschuss für die Überwachung, Ausrüstung, Instandhaltung und Verbesserung des Nationalparks erwirtschaftet werde. Die Dienstleistungen würden direkt vom Cabildo oder Nationalpark oder von öffentlichen Unternehmen erbracht.
Zu den kostenlosen Basisdiensten gehören Informationen in Büros und im Internet, Empfang in Besucherzentren, Umweltbildungs-Förderprogramm in Bildungszentren, Führungen für Sondergruppen, Beschilderung, Reinigung, Wartung und Überwachung.