Policia Nacional Scheinarbeitsverträge

Ein 55-jähriger Arbeitsberater aus Gran Canaria wurde festgenommen, weil ihm das Ausstellen falscher Arbeitsverträge gegen Bezahlung vorgeworfen wird …

Nach eier Presseinformation der Policía Nacional war bereits im März 2018 bekanntgeworden, dass ein marokkanischer Staatsbürger einen Scheinarbeitsvertrag gegen Zahlung eines Geldbetrages an einen Arbeitsberater erhalten hatte, um damit auf Gran Canaria eine Arbeits- und Aufenthaltsbescheinigung für Spanien zu bekommen.

Daraufhin wurden verschiedene Untersuchungen eingeleitet, um mögliche ähnliche Fälle festzustellen. In den untersuchten Unternehmen konnten mindestens sieben Arbeiter marokkanischer Nationalität identifiziert werden, die keine Arbeiten ausführten, für die sie angeblich eingestellt worden waren. Es handelte sich also um Scheinarbeitsverhältnisses, mit denen legale Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse für Spanien erreicht werden sollten.

Im Laufe der weiteren Untersuchungen wurden etwa 30 Scheinarbeitsverhältnisse aufgedeckt und der Arbeitsberater wegen des Verdachts der Dokumentenfälschung festgenommen und an die Justizbehörden übergeben.

Insgesamt wurden neun Personen im Rahmen der gemeinsamen polizeilichen Untersuchung mit der Arbeits- und Sozialversicherungsinspektion von Las Palmas unter dem Vorwurf falscher Unterlagen festgenommen.


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