Tourismusministerin Yaiza Castilla

Die Kanarischen Inseln haben das Jahr 2019 mit rund 15,1 Millionen Touristen abgeschlossen, etwa 400.000 weniger Besucher als im Jahr zuvor …

Das gab die Tourismusministerin der Regierung der Kanarischen Inseln, Yaiza Castilla, am heutigen Dienstag auf einer Pressekonferenz bekannt.

Während sie neue Werbeaktivitäten für die ersten zwei Monate des Jahres vorstellte, kommentierte Castilla, dass es sich, nach allem was passiert sei, trotzdem um einen positiven Jahresabschluss für die Inselgruppe handle.

Allerdings dürfe man nicht in Selbstgefälligkeit verfallen und müsse weiter daran arbeiten, um das Verlorene zurückzugewinnen. So müssten die Inseln in einem Kontext widriger und komplizierter Umstände in wichtigen und anderen aufstrebenden Märkten gut positioniert sein.

Bezüglich der „Flucht“ von Ryanair von den Inseln, die mit einem Verlust von 170.000 Sitzplätzen und der Streichung von 29 Strecken verbunden sei, verwies sie auf den Luftverkehrsmarkt, der ziemlich dynamisch sei. So habe beispielsweise Jet2 einen Großteil der Flugbuchungen von Thomas Cook übernommen.

Die Ministerin wies darauf hin, dass die Regierung Werbeanstrengungen unternehme, um den Verlust der Anbindungen zu mildern. Sie zeigte sich auch davon überzeugt, dass Ryanair schließlich auf die Inselgruppe zurückkehren werde, da die Kanaren sehr profitabel seien.

Castilla kündigte bei der Pressekonferenz auch an, dass sie eine Studie bei einem externen Berater in Auftrag gegeben habe, um die Auswirkungen des Brexit für den Tourismus und auch für Industrie und Handel auf den Inseln einschätzen zu können.


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