Küstenwarnung für die Kanaren

Die Regierung der Kanarischen Inseln hat für den morgigen Montag Küstenwarnung für alle Inseln und Hochwasserwarnung für Garachico (Teneriffa) erklärt …

Die Küstenwarnung beginnt am Montag um 6 Uhr und wurde unter Berücksichtigung der Informationen der Staatlichen Meteorologischen Agentur (AEMet) und anderer verfügbarer Quellen getroffen. Deshalb kommt der spezifischen Notfallplan der Kanarischen Inseln für Risiken widriger meteorologischer Phänomene (PEFMA) zur Anwendung.

An den Küsten wird Wind der Stärke 5 bis 6 aus Nordwest erwartet, der auch die Stärke 7 erreichen kann. Wellen von 3 bis 4 Metern Höhe können zusammen mit dem Wind auch 4 bis 6 Meter erreichen. Dabei können Serien von größerer Höhe nicht ausgeschlossen werden.

Die Bevölkerung wird dringend aufgefordert, die bekannten Selbstschutzmaßnahmen zu treffen.

Hochwasserwarnung für Garachico

Für Montag ab 16 Uhr gilt darüber hinaus eine Hochwasserwarnung der kanarischen Regierung für die Gemeinde Garachico im Norden Teneriffas.

Die in der Küstenwarnung aufgeführten Bedingungen können besonders hier zu Überschwemmungen an der Küste führen. Als besonders gefährliche Zeiten werden angegeben:

  • Montag 14 bis 18 Uhr
  • Dienstag 2 bis 7 Uhr
  • Dienstag 15 bis 19 Uhr

Die folgenden Empfehlungen wurden von der kanarischen Regierung in deutscher Sprache herausgegeben:

Küstenveränderungen

Wie können Sie sich vorbereiten?

  • Sichern Sie Ihre Wohnung vor der drohenden Veränderung des Meereswassers.
  • Halten Sie sich nicht in Molen oder Buchten auf und riskieren Sie es nicht, zu nah an die Punkte heranzutreten, wo die Wellen an den Steinen brechen, um Fotos oder Videos zu machen.
  • Vermeiden sie das Fischen in risikoreichen Gebieten.
  • Fahren Sie nicht auf Straßen, die sehr nah am Strand gelegen sind.
  • Baden Sie niemals an abgelegenen Stränden, die Sie nicht ausreichend kennen, da dort starke Strömungen auftreten können.
  • Vermeiden Sie es, an Stränden mit roter Warnflagge zu baden und in Gebieten, in denen hoher Wellengang herrscht und die unbewacht und ohne Sicherheitsservice sind.
  • Vermeiden Sie es, Sport im Allgemeinen und Segelsport im speziellen in den gefährdeten Gebieten zu betreiben. Außerdem sollten Sie auch nicht am Strand campen solange keine Entwarnung gegeben wird.
  • Sollte ein hoher Wellengang herrschen, dann halten Sie sich nicht zu nah am Meer auf, auch wenn sich die Situation plötzlich ändert.
  • Sollten Sie ein Wasserfahrzeug besitzen, dann stellen Sie sicher, dass es an einem sicheren Ort steht, wo es nicht beschädigt werden kann.
  • Sollten Sie Personen an gefährlichen Orten entdecken, dann klären Sie diese über die drohende Gefahr auf.
  • Sollten Sie an einer Stelle ins Wasser fallen, wo der Wellengang sehr stark ist, rufen Sie um Hilfe und warten Sie, bis Sie gerettet werden.
  • Sollten Sie versuchen zurückzukommen und werden aber von den Wellen mitgerissen, dann versuchen Sie sich zu beruhigen und nicht gegen den Strom zu schwimmen. Im Allgemeinen verlieren die Wellengänge an Intensität und das ist dann der Moment, in dem Sie wieder schwimmen können.
  • Sollten Sie sehen, wie jemand ins Wasser fällt, werfen Sie ihm einen Rettungsring zu oder ein anderes Objekt, an dem er sich festhalten kann, und informieren Sie sofort 112.
  • Sollten Sie Informationen benötigen, dann wenden Sie sich an die Nummer 012.

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