Eine soziologische Studie über die Jugend von Teneriffa widerlegt einige Stereotype im Zusammenhang mit dieser Altersgruppe und zeigt, dass nur 1,1 Prozent der jungen Menschen weder lernen noch arbeiten wollen, so die Jugendrätin der Inselregierung Teneriffas, Josefa Mesa. Sie stellte die Studie gemeinsam mit der Leiterin der Unidad Técnica de Juventud, Sonia López, vor. An ihr haben sich 3.071 der rund 150.000 Jugendlichen der Insel im Alter von 15 bis 29 Jahren beteiligt.
Josefa Mesa wies darauf hin, dass dies die erste soziologische Studie über die Jugend auf Teneriffa sei, die von der Region durchgeführt wurde und dazu dienen werde, Aktionen, Maßnahmen und Programme im Bereich der Jugendpolitik zu konzipieren.
Laut dieser Studie beteiligen sich 28 Prozent der jungen Menschen auf Teneriffa an sozialen Gruppen oder Kollektiven. Die Forderungen an die Verwaltungen betreffen die Förderung und Finanzierung von mehr Aktivitäten, Zentren und Räumlichkeiten für Freizeit, Kultur und Sport sowie hochwertige Beschäftigung für junge Menschen und mehr Ausbildung und Unterstützung zu deren Zugang. Für 53,8 Prozent der Befragten erschweren die Arbeitsbedingungen die vollständige wirtschaftliche Unabhängigkeit und angesichts der schwierigen Lage auf dem Arbeitsmarkt erwägen junge Menschen, ihre Ausbildung auszuweiten, um mehr Möglichkeiten für den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erhalten, obwohl drei Zehntel der Befragten angeben, dass sie sich in einem Job unterhalb ihres Bildungsniveaus befänden.
Die Studie wird vollständig veröffentlicht unter www.tenerifejoven.es.