Kathedrale Santa Ana in Las Palmas de Gran Canaria

Das Bistum der Kanarischen Inseln wurde wegen des Vorzugs von Männern als Lehrer mit einer Geldstrafe belegt …

Die kanarische Regierung hat laut Medienberichten über das kanarische Arbeitsamt das Bistum der Diözese der Kanarischen Inseln mit einer Geldstrafe von 6.251 Euro belegt. Als Grund wurde angegeben, dass Männer bei der Auswahl von Lehrern in drei Instituten auf Gran Canaria zwischen 2014 und 2017 bei der Besetzung freier Stellen Vorrang gehabt hätten.

So habe die kanarische Gewerkschaftsorganisation STEC-IC erklärt, dass die Bewertungen in den Instituten der Diözese von Catalina, Santa Isabel de Hungría und Nuestra Señora del Pilar zugunsten des männlichen Geschlechts erfolgt seien.

Das Arbeitsamt habe die Begründung des Bistums zurückgewiesen, das durch eine ausgewogene Verteilung der Lehrer eine Feminisierung des Sektors verhindern wolle. Der Mangel an männlichen Bezügen könne negative Auswirkungen auf die Kinder haben.

Nach Auffassung des Arbeitsamtes sei das Stellenangebot verfassungswidrig, wenn es darum gehe, einem Geschlecht Vorrang vor dem anderen einzuräumen. Damit habe das Bistum eine sehr schwere Verletzung begangen.

Die Gewerkschaftsorganisation STEC-IC begrüßte diese Sanktion, die gegen das Bistum der Kanarischen Inseln verhängt wurde, und kündigte an, dass sie weiterhin daran arbeiten werde, jede Art von geschlechtsspezifischer Diskriminierung oder jede andere Art von Diskriminierung mit ihrer Gewerkschaftsarbeit zu verhindern.


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