Ryanair

Die Gewerkschaft USO kritisiert die spanische Regierung, weil niemand etwas gegen die Verletzung des Streikrechts durch Ryanair unternehme …

Zudem würden die Festlegungen zu den Mindestleistungen, die von der Gewerkschaft als missbräuchlich bezeichnet werden, einen wirksamen Streik behindern.

So müssen beispielsweise 100 Prozent der Flüge auf die Kanarischen Inseln realisiert werden, obwohl der Streik ja vor allem diese Inseln beträfe. Die einzige Möglichkeit bestehe für die Streikenden jetzt darin, den Bar-Service während der Flüge an den Streiktagen nicht auszuführen. Das sei auch bei 91 Prozent der Flüge von den Kanarischen Inseln und 80 Prozent von Girona erfolgt, erklärte USO.

Dazu erklärte der Generalsekretär von USO-Ryanair, Gustavo Silva: „Unsere einzige Protestmaßnahme, um zu zeigen, dass wir im Streik sind, besteht darin, dass wir trotz des Drucks, den viele Kollegen erhalten, den Bar-Service auf Flügen nicht ausüben, außer für Passagiere mit besonderer Notwendigkeit.“

Um die Mindestleistungen einzuhalten, würde die Fluggesellschaft bis zu zwölfmal mehr Personal an den Flughäfen anfordern und dabei auch festgelegte Ruhezeiten missachten. Das verletzte auch das legitime Streikrecht.

„Wir sammeln alle Unterlagen, um eine weitere Anzeige bei der Arbeitsaufsicht auf Gran Canaria und Malaga einzureichen, bei denen wir von dieser Rechtswidrigkeit erfahren“, erklärt der Sekretär der Gewerkschaftsaktion USO-Ryanair, David Martinez.

Lesen Sie bitte auch: Die Fluggesellschaft Ryanair zeigt sich unflexibel.



Letzte Meldungen: