Ryanair

Die spanische Staatssekretärin für Tourismus plant, sich Anfang September mit Ryanair, dem Entwicklungsministerium und der Regierung der Kanarischen Inseln zu treffen …

Nach Medienberichten hofft die spanische Regierung, dass das Treffen, das an einem noch festzulegenden Termin in der ersten Septemberhälfte stattfinden soll, ihr ermöglichen werde „genau zu sehen, worum es geht“ und zu vermitteln, damit die Entscheidung von Ryanair so wenig Auswirkungen wie möglich hat. Das sagte die Staatssekretärin für Tourismus, Isabel Oliver, Journalisten anlässlich der offiziellen Eröffnung der Strecke von Air Europa nach Iguazú.

Oliver wies auch darauf hin, dass auch die Flughafengesellschaft Aena und die Generalität von Katalonien ein Treffen mit Ryanair planen, um die Schließung der Basis der Fluggesellschaft am Flughafen Gerona zu besprechen.

Die Situation beunruhige die Regierung angesichts der Bedeutung der Verbindung des Unternehmens insbesondere mit den Inseln. Sie erwarte, in der geplanten Sitzung aus erster Hand die Gründe zu erfahren, die das Unternehmen veranlasst haben, diese Entscheidung zu treffen. Sie hoffe auch, mehr Daten zu erhalten, um die Wirkung besser quantifizieren zu können.

Oliver erklärte, dass es das Ideal wäre, wenn alle diese Schließungen nicht stattfinden würden. Wenn es aber nicht möglich sei, sie zu vermeiden, sollen zumindest die Auswirkungen auf den Luftverkehr und den Tourismus in Spanien minimiert werden.

Befragt nach möglichen Subventionen für Ryanair gab sie zu verstehen, dass dies seitens der spanischen Landesregierung nicht erfolgen werde. Sie wisse aber nicht, welche Möglichkeiten die Regionalverwaltungen hätten. Außerdem müssten die Fragen des Wettbewerbs und die EU berücksichtigt werden.

Lesen Sie bitte auch: Ryanair schließt seine Basen auf den Kanaren.





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