Pedro Sanchez auf Gran Canaria

Der Präsident der spanischen Regierung, Pedro Sanchez, besuchte am heutigen Donnerstag gemeinsam mit dem Präsidenten der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, das Brandgebiet auf Gran Canaria …

Pedro Sanchez erklärte während seines Besuchs, dass die Insel alle notwendige Unterstützung von staatlichen Institutionen erhalten werde, damit die Einwohner der von dem Waldbrand betroffenen Gebiete ihren Alltag so schnell wie möglich wiederherstellen können.

Diese Aussage traf er, nachdem die beiden Präsidenten und der Minister für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung, Luis Planas, das Brandgebiet überflogen hatten, dessen Feuer am vergangenen Samstag ausgebrochen war. Es war das dritte, das die Insel in wenigen Wochen in diesem Monat August erlitten hatte.

In einer Erklärung vor den Medien zeigte Sanchez „den anonymen Helden“ seine Anerkennung, die in dieser Umweltkatastrophe „ihr Leben riskiert haben“.

Torres wies darauf hin, dass das Feuer noch nicht vollständig gelöscht ist, dass man sich aber auf dem Weg dahin befinde. Allerdings würden die nächsten Tage Sorge bereiten, da es eine neue Hitzewelle geben würde. Dafür müssten alle Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden.

Nach Information der kanarischen Regierung sind die Brände auf der Insel immer noch nicht unter Kontrolle, sie würden aber stabilisiert. Bei einem Umfang von 112 Kilometern seien noch 8.000 bis 9.000 Hektar betroffen, das sind acht Prozent der Gesamtfläche Gran Canarias.

Torres rief die Bevölkerung nochmals dazu auf, die von den Bränden betroffenen Gebiete nicht zu besuchen, zumal das Feuer noch nicht unter Kontrolle ist.