Termiten in der Natur

Nachdem neue Forderungen zur Bekämpfung der Termitenplage von Bürgern Tacorontes an die Öffentlichkeit kamen, hat der zuständige Minister der Kanarenregierung ein Treffen mit den betroffenen Gemeinden für kommende Woche angekündigt …

Der Minister für den ökologischen Übergang und die Bekämpfung des Klimawandels, José Antonio Valbuena, teilte laut Medienberichten dazu mit, dass man mit den Arbeiten zur Beseitigung der Termitenplage nach dem Sommer beginnen werde. Die Untersuchungen hätten bestätigt, dass es punktuell unterirdisch lebende nordamerikanische Termiten gäbe. Nun müsse gehandelt werden. In der nächsten Woche werde es ein Treffen mit den betroffenen Gemeinden (San Cristobal de La Laguna, El Sauzal, Tegueste und Tacoronte) geben, um das Problem anzugehen.

Zuvor hatten Bürger von Tacoronte die Situation als unhaltbar angeprangert. Sie fordern dringende Lösungen für ein Problem, das möglicherweise nicht mehr umkehrbar sei.

Bereits im März hatte die damalige Ministerin, Nieves Lady Barreto, im kanarischen Parlament über den Aktionsplan berichtet, der von den Regionalministerien für Territorialpolitik und Landwirtschaft der Regierung der Kanarischen Inseln zur Beseitigung der Termitenplage in den Gemeinden Tacoronte und La Laguna Teneriffa gefördert würde.

In Beantwortung der Fragen mehrerer Fraktionen erklärte sie damals, dass diese Angelegenheit zwar außerhalb der Befugnisse der regionalen Exekutive läge, dass aber wegen der Gefahr, dass sich Termiten auf andere Teile Teneriffas oder auch auf andere Inseln ausbreiten könnten, die Regierung der Kanarischen Inseln aus Verantwortung handele und alle technischen und wirtschaftlichen Mittel bereitstellen würde, die zur Lösung dieses Problems erforderlich seien.

In diesem Zusammenhang erklärte Lady Barreto, dass eine technische Kommission eingerichtet worden sei, an der die Exekutive über das stellvertretende Umweltministerium, das Kanarische Institut für Agrarforschung (ICIA) und die Generaldirektion für Kulturerbe sowie die Inselregierung Teneriffas, die Gemeinden Tacoronte und La Laguna und die ULL (Universität von La Laguna) beteiligt seien. Die Kommission arbeite unter der Leitung des Experten Miguel Gaju Ricart, der von der ICIA beauftragt wurde.

Zu den Maßnahmen, die von allen beteiligten Verwaltungen durchgeführt werden sollten, gehörte die Beauftragung eines spezialisierten Unternehmens zur Durchführung von Ausrottungs-, Überwachungs- und Frühwarnmaßnahmen sowie zur Abgrenzung des betroffenen Gebiets.

Lesen Sie bitte auch: Termitenplage auch im Valle de Guerra von La Laguna.

Hier der Link zu einem Info-Blatt der kanarischen Regierung in spanischer Sprache.