Nach Aussage des Vize-Präsidenten und Umweltverantwortlichen des Cabildo de Tenerife, José Antonio Valbuena, habe die Verwendung von Antibiotika bei der Fischzucht von Aguamansa die Gesundheit der Bevölkerung zu keiner Zeit gefährdet. Valbuena bezog sich auf einen Bericht, wonach im Juli 20 Tage lang dem Wasser 3,75 Gramm pro Tag des Antibiotikums Florfenicol zur Behandlung von Forellen zugegeben worden sei. Der vorliegende Untersuchungsbericht sei jedoch zu dem Schluss gekommen, dass die maximale Konzentration des Antibiotikums Florfenicol im Wasser im schlimmsten Fall 0,72 Mikrogramm pro Liter Wasser betragen habe, was beim Menschen zu keinem Schaden führen würde. Für eine Schädigung müssten 833 Liter pro Tag eingenommen werden. Hinsichtlich der Gründe für die Schließung, die von der Gesundheitsbehörde verfügt worden waren, erklärte der Umweltverantwortliche, dass dies auf das Fehlen von Genehmigungen zur Ableitung von Wasser aus diesen Einrichtungen in den Nordkanal zurückzuführen sei, und nicht, weil eine Verunreinigung des Trinkwassers festgestellt worden sei.