Sturmschäden

Der vor allem für die westlichen Inseln angekündigte starke Wind hat auf mehreren Inseln Schäden angerichtet …

Teneriffa

Nach Informationen des Notfall- und Sicherheitskoordinationszentrum 112 sind an verschiedenen Orten Teneriffas Bäume auf Straßen gefallen und mussten geräumt werden. Das betraf vor allem die Gemeinden Tacoronte, Tegueste, El Sauzal und Guía de Isora. Aber auch in der Gemeinde Arona hat der Wind zugeschlagen. Ein Sandsturm zwang zahlreiche Spaziergänger in Los Cristianos und am Strand von Las Vistas Zuflucht in Geschäften und Restaurants zu suchen. Darüber hinaus musste ein Einkaufszentrum in Adeje vorsorglich geräumt werden, weil Schäden am Dach der Anlage entstanden waren.

Nach Medienberichten war die Gemeinde Tegueste wegen Windschäden für mehrere Stunden ohne Strom. Im Norden Teneriffas soll Bajamar in der Gemeinde La Laguna am meisten abbekommen haben. Hier wird von umgedrehten Bänken, entwurzelten Bäumen und einem rauen Seegang berichtet.
Die starken Böen sollen nicht nur Bäume umgerissen haben, sondern auch Planken, Pfosten und Laternenpfähle. Zahlreiche Äste wurden abgerissen.

Andere westliche Inseln

La Palma war vor allem von Wind und hohen Wellen betroffen. Auf La Gomera wird besonders von starken Wellen in San Sebastián berichtet. Windböen von mehr als 100 km/h soll es in Valle Gran Rey gegeben haben. In Agulo wurden Böen von bis zu 102 km/h registriert. Der Fährverkehr war zwischen San Sebastián, Playa de Santiago und Valle Gran Rey ausgesetzt worden. Auf El Hierro soll das Valle de El Golfo mit Böen bis 97 km/h am stärksten betroffen worden sein.
Die Windwarnung der kanarischen Regierung für die Inseln El Hierro, La Gomera und Teneriffa bestehen weiterhin.

Östliche Inseln

Auf den östlichen Inseln waren insbesondere die Wirkungen des Calima zu spüren, der aber auch hier von heftigem Wind und kräftigem Seegang begleitet wurde. Nach Medienberichten sprachen die Einheimischen auf Lanzarote und Fuerteventura vom Boden und der Kälte der Wüste. Das sei für diese Jahreszeit ungewöhnlich. Aber auch auf Gran Canaria wird von Windschäden berichtet. So mussten in der Calle Juan Manuel Durán González in Las Palmas von der Feuerwehr Teile eines Dachs entfernt werden, die herabzustürzen drohten.

 

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