Busnetz im Norden

Am 15. Dezember startet die erste Phase der Erweiterung des Busnetzes im Norden der Insel, wodurch in diesem Bereich eine Steigerung von 61 Prozent erreicht werden soll …

Nach Information der Inselregierung soll damit das bestehende öffentliche Verkehrssystem vereinfacht werden. Es wird neue Anschlussstellen mit dem Ziel geben, Schnelligkeit und Pünktlichkeit zu erhöhen.

Die Reorganisation wurde am heutigen Mittwoch in einer Pressekonferenz vom Inselpräsidenten, Carlos Alonso, dem Präsidenten der Regierung der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, dem Bürgermeister von La Orotava, Francisco Linares, dem Direktor für Mobilität und Entwicklung der Insel, Miguel Becerra, sowie mehreren Behörden der Gemeinden im Norden der Insel vorgestellt.

Der Inselpräsident betonte, dass dies die achte Maßnahme in einer Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsstruktur auf der Insel sei. „Wir wissen, dass Staus auf den Straßen ein wichtiges Thema sind, und wir müssen es von verschiedenen Seiten angehen. Eine davon sind die bereits laufenden Arbeiten, aber es ist auch notwendig, effizientere öffentliche Verkehrsmittel zu fördern und die Mobilitätsmuster zu ändern, und wir sind uns bewusst, dass wir eine nachhaltigere Nutzung umsetzen müssen“, sagte er.

Carlos Alonso wies darauf hin, dass das von der Inselregierung geförderte Maßnahmenpaket sowohl die Senkung der Preise als auch die Einführung neuer Titel umfasst. Er erklärte, dass inzwischen mehr als 8.500 Bürger den Bono Residente Canario beantragt haben, fast 5.000 Kinder kostenlos transportiert werden und etwa 30.000 Jugendliche unter 30 Jahren den Jugendpass nutzen. „Wir haben auch das TITSA-Netzwerk im Süden, in der Metropole und an den Flughäfen gestärkt, und jetzt war nach mehr als einem Jahr Arbeit mit einem partizipativen Prozess und einer technischen Studie der Norden an der Reihe“, fügte er hinzu.

Der Inselpräsident betonte, dass diese Neuordnung eine Erhöhung der Anzahl der Fahrten um 60 Prozent und der Anzahl der Kilometer um 25 Prozent mit sich bringen wird. „Dies ist eine wichtige Leistung des Unternehmens TITSA, mit insgesamt elf neuen Bussen und der Eingliederung von 41 Fahrern“, fügte er hinzu. Er wies darauf hin, dass diese erste Phase der Neuordnung eine deutliche Erhöhung der Frequenzen mit sich bringt und erklärte, dass auf der TF-5 alle 10 Minuten ein Bus fahren werde. „Es werden kürzere Strecken entstehen und die Frequenz wird erhöht“, ergänzte er.



Der Präsident der Regierung der Kanarischen Inseln fügte hinzu, dass Mobilität ein Problem der Großstädte sei und nicht nur das von Teneriffa. Er betonte, dass die Inselregierung in den letzten Jahren eine feste Verpflichtung eingegangen sei, dieses Problem aus verschiedenen Perspektiven ernsthaft und konsequent anzugehen. Diese Linie umfasse drei Bereiche, wobei der erste die Umwelt betreffe. Er wies darauf hin, dass 42 Prozent der CO2-Emissionen in der Atmosphäre aus dem Verkehr stammen. Dieses ernsthafte Engagement für den öffentlichen Verkehr zielt darauf ab, diese Emissionen zu reduzieren.

Der Bürgermeister von La Orotava erinnerte daran, dass im Norden der Insel mehr als 200.000 Menschen leben, die sich bewegen müssen. Diese Maßnahme sei ein klares und überzeugendes Bekenntnis zur Effektivität und Effizienz des öffentlichen Verkehrs. Es sei nicht nur eine Verbesserung der Frequenzen und Linien, es sei eine echte Alternative zur Nutzung des Autos.

Für die Umsetzung des neuen Nordnetzes wurden laut der Information der Inselregierung die tatsächlichen Nutzungs- und Mobilitätsgewohnheiten der Bevölkerung im Norden Teneriffas analysiert, indem Informationen aus realen Reiseerhebungen, sozioökonomischen Daten und Ergebnissen aus der Cabildo-Mobilitätserhebung hinzugefügt wurden, die die Bewegungen der Menschen durch Mobilfunkbetreiber aufzeigt.

Die Neuordnung umfasst Modifikationen an 14 Linien und die Schaffung von zwei neuen Linien: die Linie 346, die die Frequenz zwischen La Orotava und Aguamansa von 60 auf 30 Minuten in Kombination mit der Linie 345 und aeroexpress 30 verbessert, wodurch die Verbindung zum Flughafen Teneriffa-Nord verbessert wird, ohne die Passagiere in Richtung Metropolregion zu beeinträchtigen.

Ebenso werden die Linien 339 und 350 von den Routen 352, 353 und 390 absorbiert, während die Route 107 von der Route 363 abgedeckt wird. Von nun an können die Benutzer die Route Buenavista-Icod de los Vinos-Los Realejos mit der Kombination der Linien wählen, die die beste durchschnittliche Frequenz bei einem Anschluss nach La Orotava alle 20 Minuten haben, im Gegensatz zu den aktuellen zwei Stunden.

Darüber hinaus werden drei neue Durchgangszonen der Busse eingerichtet, in denen die Bequemlichkeit für die potenziellen Nutzern erhöht werden soll. Konkret werden drei neue Korridore geschaffen, die von Las Arenas in Puerto de la Cruz in die Metropolregion; Los Realejos, Puerto de la Cruz und La Orotava mit ganztägigen Fahrten und die Carretera General im Norden im 20-Minuten-Takt. Damit werde eine größere Mobilität im öffentlichen Verkehr in diesem Gebiet ermöglicht

 

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